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Ja, da trudeln sie wieder ein: die Anfragen zu den ziemlich absurd aussehenden Menschen-Hund-Hybriden…

Diesmal steckt hinter dem Link aber kein Phishing-Versuch wie im Jahre 2015, sondern er wird zum reinen Clickbaiting benutzt:

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Quelle: Screenshot Mimikama

Denn folgt man dem Link, gelangt man auf eine Webseite mit recht dubioser Werbung.

Auf zehn Seiten wird einem dann die Geschichte weisgemacht, dass sich Superreiche Menschen-Hund-Hybride als Haustiere kauften, da die Technik ja bereits so weit sei.

Und um unsere aufmerksamen Leser zu zitieren:

Eine recht unglaubwürdige Story… und das ist sie auch!

Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen FAKE!

Der Mythos vom “Möter”

Bereits in der Science Fiction Parodie “Mel Brooks‘ Spaceballs” sind wir ihm begegnet: dem Möter – halb Mensch, halb Köter.

Nichtsdestotrotz bleibt dieser Mythos was er ist, nämlich ein Mythos.

Ein Mythos, der dazu dient, Menschen auf eine Webseite zu locken, um Profit daraus zu schlagen.

Unsere Kollegen von Hoax-Slayer haben diese seltsamen Kreaturen ebenfalls entlarvt.

Könnten diese Hybriden wirklich echt sein?

Eher nicht!

Das genannte private Labor “K10 Hybrids” ist unauffindbar. Die Methode à la “Frankensteins Monster” ebenso fragwürdig wie an den Haaren herbeigezogen.

Bei den beiden vermeintlichen Hybriden auf dem Bild handelt es sich schlichtweg um hyperrealistische Skulpturen, die von der australischen Künstlerin Patricia Piccinini hergestellt wurden.

Auch andere Kreaturen dieses Ausnahmetalents wurden bereits für Fakes und Hoaxes verwendet.

Ergebnis:

Es gibt keine lebenden Menschen-Hund-Hybride, die sprechen und die sich nur Superreiche leisten können.

Bei diesem Link handelt es sich um eine Clickbaiting-Geschichte, die Internetnutzer auf eine Seite locken soll, um daran Geld zu verdienen.

Nochmal: Es handelt sich um hyperrealistische Figuren, die von einer australischen Künstlerin gemacht wurden.

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