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Wer derzeit eine Information über eine Zahlung von 959 € an Media Markt bekommt, sollte diese Mitteilung dringend löschen!

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Denn bei dieser Art von Information handelt es sich um einen betrug, bei dem der Name “Media Markt Deutschland GmbH” missbräuchlich genutzt wird. Bitte auch nicht von der Klarnamenangabe und korrekten Anredeform der Mail irritieren lassen!

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext:

Sehr geehrte Frau Diemut […],
bei einer routinemäßigen Überprüfung unseres automatischen Sicherheitssystemes mussten wir Auffälligkeiten bei einer Ihrer letzten Transaktionen feststellen.
Ihre letzte Transaktion an „Media-Markt Deutschland GmbH“ in Höhe von 959,00 ? (Transaktionscode 2G838130NZ033231N) wurde zu Ihrer Sicherheit storniert und der gegebene Betrag wurde vorerst zurückgehalten.
Wir vermuten, dass Sie diesen Einkauf nicht getätigt haben.
Wir mussten feststellen, dass die Zahlung von einem bisher unbekannten Gerät im Ausland getätigt wurde. Sofern Sie die Zahlung nicht getätigt haben, bitten wir Sie, Ihre Daten über den unten aufgeführten Button zu ändern, sowie die Bestellung zu stornieren.
Wurde die Zahlung von Ihnen in Auftrag gegeben, so betrachten sie diese Email als Gegenstandslos. Die Zahlung wird von unserem System nach einer Frist von 10 Tagen automatisch durchgeführt.
Für die Stornierung der Bestellung haben Sie eine Frist von 14 Werktagen. Läuft diese ab und Sie beantragen keine Stornierung, wird die Zahlung automatisch genehmigt.

Jetzt Transaktion annullieren (hier klicken)

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr PayPal-Team

Media-Markt Deutschland GmbH hat mit der Mail rein gar nichts zu tun und es hat auch keinerlei Transaktionen gegeben. Daher raten wir dazu: die Mail mit dem Titel “Verdächtige Transaktion festgestellt – Bestätigung erforderlich!“  und dem Rechnungsbetrag von 959,00 € gehört direkt gelöscht! Wir raten den Empfängern dieser Mail davon ab, bei Media-Markt Deutschland GmbH anzurufen, damit blockiert man im Höchstfall zu Lasten der Firma die Kommunikationswege.

An dieser Stelle aufgrund dieser vielen Elemente die Wiederholung: diese Mail ist eine Fälschung!


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Phishing

Eine erste Stolperfalle für diese Mail gibt es nun, wenn man den eingefügten Link zur Stornierung aufruft: eine aktualisierte Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung.

Nach der Warnung hat sich in unserem Analyselauf eine Fehlermeldung gezeigt. Dies ist jedoch kein Grund zur Entwarnung, da eine Seite zu einem Link jederzeit hinterlegt werden kann und dann aktiv ist. Dies konnten wir bereits bezüglich der Globetrotter Phishingmails beobachten und somit ist eine deaktivierte Seite kein Grund zur Entwarnung!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

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