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Die Warnung über Rasierklingen in Wurstscheiben,welche am Mallertshofer See bei Oberschließheim ausgelegt wurden, kann durch mehrere Quellen bestätigt werden.

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Der allgemein als hundefreindlich geltende Bereich an dem See, in dem Hunde auch baden dürfen, würde am Ostersonntag von Unbekannten für einen Köderangriff missbraucht.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Die Polizei Bayern gibt dazu als offizielle Meldung:

Am Sonntag, 05.04.2015, ging ein 43-jähriger Mann mit seinem Terriermischling am Mallertshofener See Gassi. Der Hund verschwand kurz im Gebüsch. Als er wieder zurückkam, zitterte er und stand plötzlich ganz steif da. Der Hundebesitzer schaute daher hinter das Gebüsch und fand dort einige Scheiben Wurst, die mit Skalpellklingen präpariert waren.
Der Hundebesitzer verständigte sofort die Polizei, welche am See noch einige Köder hinter dem Gebüsch einsammeln konnte. Außerdem wurde das Gelände, soweit möglich, nach weiteren Ködern abgesucht.
Der Hundehalter fuhr mit seinem Terrier in die Tierklinik. Dort konnte der Köder mit einer Sonde wieder herausgeholt werden. Der Hund wird wohl keine bleibenden Schäden davontragen.
Es wird wegen einem Vergehen nach dem Tierschutzgesetz ermittelt.

Ferner warnt die Polizei weiterhin vor Giftködern:

Warnhinweis der Münchner Polizei:
Die Münchner Polizei bittet alle Hundebesitzer während dem Gassigehen ihre Tiere zu beaufsichtigen und besonders genau darauf zu achten, was die Tiere evtl. auch hinter einem Gebüsch fressen.

(Quelle: Polizeipresse Bayern)

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