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Stadt und Kreis Kaiserslautern – Auch am Mittwoch haben sich wieder mutmaßliche Betrüger mit verschiedenen Varianten bei Senioren gemeldet und sich als Verwandte oder Bekannte ausgegeben – in einem Fall kam es dank einer aufmerksamen Bankangestellten zum Glück nicht zur Geldübergabe.

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In einem anderen Fall hatte eine Betrügerin allerdings Erfolg, als eine Geschädigte 20.000 Euro übergab. Eine angebliche Bekannte meldete sich am Nachmittag bei einer 86 Jahre alten Frau aus der Verbandsgemeinde Weilerbach und bat um 10.000 Euro, weil sie sich gerade eine Eigentumswohnung gekauft hätte.

Die 86-Jährige ließ sich daraufhin mit einem Taxi zu ihrer Bank, um das Geld abzuheben. Die Mitarbeiterin der Bank vermutete einen Enkeltrick und verständigte die Polizei. Ebenfalls am Nachmittag kontaktierte eine angebliche Enkelin „Nicole“ eine 90 Jahre alte Frau aus dem Stadtgebiet und erklärte ihrer „Oma“, dass sie gerade Geldprobleme hätte und 48.000 Euro bräuchte.

Die Seniorin ließ sich überreden, ging mit ihrer Haushaltshilfe zur Bank und hob 20.000 Euro ab, die sie an einen „Herrn Müller“ übergab. Bei ihm soll es sich um einen jungen Mann gehandelt haben. Erst als der Geschädigten die Angelegenheit komisch vorkam und sie ihre tatsächliche Enkelin kontaktiert hatte, war ihr klar, dass sie auf einen Betrug hereingefallen war.

Gegen Mittag rief eine Frau einen 79-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet an und gab sich als seine Enkelin aus. Die Anruferin gab vor, dringend 30.000 Euro zu benötigen. Der Senior sagte, dass er nicht so viel Geld habe und beendete das Gespräch.

Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz