Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Arzneimittelrückstände in den Gewässern Deutschlands: Umweltminister Habeck plant Kampagne, die dafür sorgen soll, dass die Deutschen ihre Medikamente nicht mehr über die Toilette entsorgen.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Wie der ‘NDR’ informiert, entsorgen 20 Prozent der Deutschen abgelaufene oder Reste von Medikamenten im Klo.

Was für den Menschen wenig Auswirkung hat, ist für Amphibien und Wasserbewohnern in Seen, Flüssen und Bächen Deutschlands gefährlich.

Umweltminister Robert Habeck plant hierzu eine Kampagne, die verhindern soll, dass Medikamente ihre letzte Station über das Klo bestreiten.

Ein Informationsblatt des Ministeriums hilft dabei, Arzneimittel korrekt zu entsorgen, da sich der Entsorgungsweg bundesweit unterscheidet.

Es soll landesweit in Arztpraxen und Apotheken ausgelegt werden.

Arzneimittel gehören in den Hausmüll

Pillen bleiben in der Blister-Verpackung, Hustensäfte und andere flüssigen Medikamente in der Flasche.

Auch wenn diese nicht ganz aufgebraucht sind, werden sie regulär mit dem Hausmüll entsorgt. Je nach Kreis können diese aber auch auf den Recyclinghof gebracht werden.

Auswirkung auf die Umwelt

Nach Angaben des Umweltministeriums wurden neun medizinische Wirkstoffe in Gewässerproben gefunden.

Unter anderem konnten Anti-Depressiva und –Biotika festgestellt werden, aber auch Röntgen-Kontrastmittel und Schmerzmittel. Vor allem der Wirkstoff Diclofenac.

Für den Menschen können diese Rückstände beim baden in Seen zwar nicht gefährlich werden, doch den Wasserbewohnern der heimischen Gewässer bekommen selbst kleine Mengen von Arzneimittel nicht gut.

Vor allem schädigen sie die Nieren- und Kiemenfunktion der Tiere, aber auch eine “Verweiblichung” mancher Arten konnte beobachtet werden.

Quelle: NDR

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady