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3 Mädchen treffen auf eine Seniorin, die Situation nimmt hat einen angespannten Charakter: sie wirkt wie eine leichte Rangelei, bei der die Seniorin zu Fall kommt und laut um Hilfe ruft. Die Mädchen wirken von dem Ausgang ebenso überrascht, lachen verlegen und wissen nicht wirklich, ob sie den Ort verlassen sollen oder nicht.


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Das ganze haben sie mit ihrem Smartphone gefilmt und stammt aus dem Frühjahr 2015. Auch nach über einem Jahr erfreut sich das Video großer Verteilung und das bis in die jetzige Minute, denn die Statusmeldung fordert zur Suche auf:

So Freunde wir starten ne Suchaktion die netten drei Ladys möchten gefunden und bei der Polizei abgeliefert werden.
Laut meinen Informationen wenn sie sich weigern auch als Paket oder so lange festhalten oder mehr bis die Staatsgewalt kommt.

Bitte nicht ins Gesicht treten beim festhalten gibt nur Spuren.

Bitte teilen biss die netten Damen gefunden sind

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In diversen Kommentaren wurden auch die Profile jener Mädchen veröffentlicht, die in diesem Video zu sehen sind.

Die Hetze ist ist also eröffnet!

So zumindest sind sich die Kommentatoren und Verteiler einig. Doch was vielen der Personen nicht bewusst zu sein scheint:

NICHT SUCHEN!

Die Polizei Karlsruhe hat bereits am 02. April 2015 reagiert und verdeutlicht, dass eine Suche NICHT notwendig ist.

Sowie:

Thema Hetze!

Moderne Hexenjagd auf Facebook ist ein ernst zu nehmendes Thema.

Es ist immer einfach seinen Unmut zu äußern und Hetze zu betreiben so lang man gemütlich vor seinem Bildschirm sitzt.  Das solches Verhalten ernsthafte Konsequenzen (schon allein für das Verbreiten solcher Hetze) haben kann ist leider viel zu wenigen Nutzern bewusst.

Nicht umsonst gibt es Gesetze die Verdächtige schützen, Selbstjustiz verbieten, Rufmord und Verleumdung verhindern sollen. Nicht ohne Grund schützen Gesetze unsere Privatsphäre und verbieten die ungefragt Weitergabe von personenbezogenen Daten oder die unerlaubte Nutzung von Fotos.

Wer sich an einer modernen Hexenjagd beteiligt sollte sich ernsthaft Gedanken darüber machen ob er seine Worte auch außerhalb des großen Kollektiv Facebook in die Tat umsetzen würde und mit den Konsequenzen leben könnte.

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