Tönning – Samstagmorgen gegen 09.00 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz auf der Bahnstrecke von St. Peter Ording nach Husum gerufen.

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Der Triebfahrzeugführer des Regionalzuges hatte einen Mann mit einem Schwert oder Machete beim Zustieg in den Zug in Tönning beobachtet und sofort die Bundespolizei alarmiert.

Die Leitstelle der Bundespolizei reagierte sofort und entsandte eine Streife. Zusätzlich wurden mehrere Streifenwagen der Landespolizei zur Unterstützung angefordert.

Die eingleisige Bahnstrecke wurde gesperrt und der Zug musste bis zum Eintreffen der Streife im Bahnhof halten. Die Beamten lokalisierten die Person und evakuierten die 50 Reisenden aus dem Zug.



Der Mann in einem „arabischen Gewand“ war in Begleitung von zwei weiteren Männern. In seinem Hosenbund steckte in einem Köcher ein 30 cm langer Krummdolch. Diese Waffe wurde sofort sichergestellt. Seine Begleiter hatten keine gefährlichen Gegenstände dabei.

Der 25-jährige Mann aus dem Jemen gab an, auf dem Weg zu einem islamischen Opferfest nach Kiel zu sein.

Der Jemenit muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die drei Männer konnten, ohne den Krummdolch, ihre Reise fortsetzen.

Nach 30 Minuten war der Polizeieinsatz mit fünf Streifenwagenbesatzungen beendet und die Reisenden konnten nach Husum weiterfahren.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg

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