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November scheint die Zeit der Zahlungsaufforderungen zu sein. Auch von der Sparkasse scheint eine solche Mail zu kommen.

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Scheint natürlich nur so, denn dahinter stecken wieder Gauner! Eine weitere, wenn jedoch auch weniger spektakuläre Phishingmail.

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Der Wortlaut:

„Der Auftrag wurde entgegengenommen.
Tag – 21. November 2014; Zeit – 09:59:08 Uhr
Sie haben eine Zahlung über 2688,46 EUR an Mr Adrian Birca überwiesen.
Wir haben den Sparkasse benachrichtigt, dass der Artikel verschickt werden kann. Alle Details zu dieser Zahlung:
2014_11_Sparkasse_details_73906884688.zip.“

Sofort kommt eine Warnung

Auch bei dieser Mail fällt auf, dass sie keinen Dateianhang hat, sondern dazu auffordert, die ZIP-Datei herunterzuladen.

Der Email-Absender kommt aus Deutschland, was vermuten lässt, dass da evtl. real existierende Mail-Adressen verwendet werden, die „gehijackt“ wurden, sprich: Durch einen der Hacks der letzten Monate bekamen die Spammer Zugang zu der Email-Adresse und verwenden diese nun zum Spam-Versand.

Achtung: Hinter dem Link verbirgt sich ein TROJANER!

Nun ignorieren wir das aber mal und wollen trotzdem auf die Seite, werden aber herbe enttäuscht:

Die Domain beinhaltete mal eine real existierende Bäckerei in England, scheint aber mittlerweile dazu genutzt zu werden, um Malware zu hosten, wobei sich die Provider und die Spammer wohl ein Wettrennen lieferten, wer schneller verteilen kann, bevor wieder gelöscht wird. Mittlerweile ist die Seite gänzlich nicht mehr aufrufbar.

Dennoch können wir nur davon abraten, solche Links, die zu einer vermeintlichen Rechnung im ZIP-Format führen sollen, anzuklicken!

Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind.

Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert. Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben.

In die Falle getappt?

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat, sollte als erstes einmal den PC von seinem aktuellen Antivirenprogramm untersuchen lassen.

Sollte dies zu keinem Ergebnis führen dann kann auch eine “Systemwiederherstellung” nutzen.

2) Ändern sie alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw.

Informieren Sie auch Ihre Bank (Online-Banking) und / oder Ihr Kreditkartenunternehmen.

Autor: Ralf, mimikama.at