Nutzer aus 200 Ländern betroffen
Nutzer aus 200 Ländern betroffen
Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Laut IT-Security-Experten gibt es im Google Play Store derzeit sechs Anwendungen, die auf sensible Daten von WhatsApp, Facebook und Co zugreifen.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Die in den Apps identifizierte Malware nennt sich „ANDROIDOS_MOBSTSPY“. Die Programme konnten im Jahr 2018 heruntergeladen werden und haben User in mehr als 200 Ländern betroffen.

Mehr kritisches Bewusstsein

„Das Geschäftsmodell von Anwendungen wie WhatsApp, Facebook und Co besteht darin, möglichst viele Daten präzise zu sammeln und diese mitunter weiterzugeben. Wer solche Apps nutzt, sollte sich stets darüber im Klaren sein, dass die Daten nicht missbräuchlich, sondern zwangsweise an andere Stellen übermittelt werden“

…unterstreicht Hans Zeger von Arge Daten gegenüber „pressetext„. Mark Zuckerberg habe dies bereits in seiner Anhörung unterstrichen.

Die Namen der Anwendungen, welche über die genannte Malware verfügen, lauten:

– „Flappy Birr Dog“
– „FlashLight“
– „Win7imulator“
– „Win7Launcher“
– „HZPermis Pro Arabe“
– „Flappy Bird“

Apps wurden bereits entfernt

Experten betonen, dass die Malware auf Informationen, wie Anruflisten, Kontakte, persönliche Nachrichten, Audio- und Videodateien, Fotos sowie WhatsApp-Daten, zugreift. Google hat die sechs Programme bereits aus dem Google Play Store entfernt. Dennoch ist unklar, was jenen Usern widerfährt, die die Anwendungen in der Vergangenheit heruntergeladen haben. Empfohlen werden Anti-Virus-Programme und eine schleunige Deinstallation.

Quelle: Pressetext

-Sponsorenliebe-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady