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In den vergangenen Tagen kam es in Magdeburg, aber auch im Landkreis Harz und in Stendal zu einer Betrugsmasche, wobei sich unbekannte Personen am Telefon als Polizeibeamte ausgaben.

Wenn wir noch vor einiger Zeit vor den türkischen Callcentern in Bezug auf betrügerische Gewinnspiele gewarnt haben, so treten in letzter Zeit im Einzugsgebiet der Magdeburger Polizei gehäuft Fälle dieser Begehungsweise auf, bei denen Bürger jeden Alters von den angeblichen Polizeibeamten angerufen werden.
Diese behaupten, dass es Festnahmen gab und bei den Tätern Notizen gefunden wurden, auf denen nicht nur Namen, Adressen und Telefonnummern vermerkt wären, sondern auch die Lebensumstände dieser Personen.
Abgefragt werden dann solche Dinge, wie ob man allein wohnt, ob man sein Geld im Tresor aufbewahrt, ob man demnächst in den Urlaub fährt etc. Der falsche Polizeibeamte fragt dann genau diese Dinge auch ab. Vermutlich um Sie auszuspionieren.

Hinweis zu dieser Vorgehensweise:

  • Die Polizei meldet sich niemals telefonisch bei Ihnen um die Dinge abzugleichen!
  • Allen nicht eindeutig identifizierten Anrufern am Telefon keine Auskunft geben, Rückruf anbieten, Rufnummer dazu selbst aus dem Telefonbuch suchen.
  • Auch Kinder sollen Fremden am Telefon keine Auskünfte geben.
  • Lassen Sie sich entweder gar nicht oder nur mit Nachnamen ins Telefonbuch eintragen.
 

Technische Möglichkeiten:

  • Trillerpfeifenmethode: Das Pfeifen in den Telefonhörer ist billig und trotzdem wirkungsvoll. Es verschreckt Täter. Die Trillerpfeife oder ein anderes Kleinalarmgerät helfen dem einzelnen Opfer, führen aber nicht zur Aufklärung der Taten.
  • Fangschaltung: Bei Wiederholung Fangschaltung beantragen. Damit kann der Täter fast immer ermittelt werden. Schwierig wird es aber, wenn er verschiedene Anschlüsse benutzt oder gar aus einer Telefonzelle anruft. Fangschaltungen müssen persönlich bei der Telekom beantragt werden. Die gestaffelten Gebühren – je länger, desto weniger – hat der ermittelte Täter zu tragen.
  • An modernen Telefonanschlüssen kann man den Anrufer auch nach  dem Auflegen noch „fangen“.
  • ISDN-Anlage: Eine kostenlose Möglichkeit zur Abwehr von Telefonterror. Die Nummer des Anrufers erscheint auf dem Display, wenn der Anrufer selbst ein ISDN-Telefon benutzt.
  • Fortschritt der Technik nutzen, d.h. sich erkundigen, welche technischen Möglichkeiten es gibt, z.B. Telefonnummernanzeigegerät am Telefon anschließen.
  • Telefone und Anrufbeantworter mit VIP – Funktion: Man kann selbst eine Geheimnummer eingeben und nur wer diese kennt wird durchgelassen.
  • Anrufbeantworter: Selten sind Täter so „mutig“ und sprechen auf einen Anrufbeantworter
Sollten sie bei einem Gespräch, Telefonat oder persönlichem Aufeinandertreffen ein Ungutes oder mulmiges Gefühl haben, nehmen sie bitte umgehend Kontakt mit der Polizei unter der 110 auf.
Quelle: