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Engpässe im Handel aufgrund von Streiks in Deutschland? Wird die Vorweihnachtszeit zum Chaos auf den Straßen werden? Brücken und Grenzübergänge werden gesperrt? Was ein Horrorszenario!

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Zum Glück lässt sich sehr leicht sagen: alles Schwindel! Wir haben es wieder einmal mit einer frei erfundenen Meldung zu tun, welche auf der Plattform 24aktuelles.com veröffentlicht wurde.

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Pressemeldungen erfinden ist derzeit eh augenscheinlich das “tolle neue Volkshobby”. Klar, so lange diese Meldungen harmlos sind und niemanden diffamieren, bzw. in den seinen Rechten verletzen, geht das in Ordnung. Wir rechnen eh damit, dass es vermehrt gefälschte Pressemeldungen geben wird. Mit dem Auftreten von 24aktuelles.com oder Clonezone sind Fälschungen kinderleicht geworden.

Ja, 24.aktuelles.com. Auch diese Meldung über den flächendeckenden Truckerstreik stammt von dieser Plattform. Wer weit genug scrollt bekommt am Seitenende angezeigt:

24aktuelles.com – ist eine Internetseite die zur Unterhaltung dient, die falschen News werden von unseren Usern verfasst. Alle Nachrichten dieser Seite sind frei erfunden und fiktiv, es ist alles nur Spaß! Keine der Fake News sollte ernst genommen werden oder als seriöse Informationsquelle benutzt werden.

Was das für alle bedeutet:

Für uns bedeutet das: noch mehr Arbeit in Zukunft. In erster Linie, sofern etwas noch erkennbar von diesen Plattformen stammt, ist das recht einfach. Sprich: ist  24aktuelles oder Clonezone als Primärquelle erkennbar, dann kann man leicht debunken. Gefährlich wird es, wenn diese Information aus einer Sekundärquelle stammt und der primäre Bezug auf derlei Fakeportale verlorengegangen ist. Nehmen wir mal einen dieser Fälle an: jemand liest eine dieser Fakemeldungen, macht einen unzureichenden Screenshot und gibt den Inhalt mit eigenen Worten weiter, könnte das eine Lawine auslösen. Wenn dann noch diverse Fake-Themen in schwach recherchierenden Boulevardredaktionen auftauchen, ist der Fake-GAU perfekt.

Soll man daher derartige Portale verbieten? Klares NEIN. Ein Verbot wäre der falsche Weg, die Lösung muss auf der anderen Seite liegen. Die Leser und Konsumenten von Internetinhalten müssen lernen, mit diversen Drama-Meldungen umzugehen. Dazu gehört dann letztendlich das Wissen, welche Funktionen die einzelnen Portale/Webseiten haben.

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