Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung
- Sponsorenliebe | Werbung -

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern warnt vor einem Trojaner mit dem Namen „Browlock“, der den Rechner durch einen Sperrbildschirm blockiert. Durch den Trojaner wird ein Betrag von 200 EUR für die Freigabe des eigenen Rechners gefordert. Bei der Aktivierung des Trojaners wird das Browserfenster in den Vollbildmodus geändert. Der Anwender wird daran gehindert das Fenster zu schließen. Außerdem wird eine Verschlüsselung der Daten des Rechners suggeriert, wobei diese technisch nicht stattfindet.

Am 18.08.2013 wurde eine bislang unbekannte Variante des „Browlock“ Trojaners auf einem Rechner mit dem Betriebssystem Mac OS und dem Safari Browser festgestellt. Dabei wurde der Sperrbildschirm mit einer deutschen IP Adresse und in deutscher schlecht übersetzter Sprache dargestellt. Die vorherige Variante des „Browlock“ Trojaners stellte Textpassagen hauptsächlich in spanischer /portugiesischer Sprache dar.

Bislang waren hauptsächlich Windows Betriebssysteme von solchen Erpressungstrojanern befallen. Aufgrund dieser aktuellen Erkenntnisse werden Internetnutzer unabhängig vom genutzten Betriebssystem gewarnt, da definitiv auch andere Betriebssysteme (Linux/Mac OS) befallen werden können.

Das Landeskriminalamt rät: Sollte Ihnen beim Surfen im Internet eine derartige oder ähnliche Meldung angezeigt werden, kommen Sie der Zahlungsaufforderung auf keinen Fall nach. Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle. Das Surfen im Internet sollte sofort beendet werden. Der benutzte Rechner ist zu diesem Zeitpunkt bereits mit Schadsoftware (Trojaner) infiziert.

Generell gilt: Halten Sie den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand. Damit verringert sich das Risiko einer Infektion mit der Schadsoftware. Vorsichtig sollten Nutzer auch bei unbekannten Links oder Dateianhängen von E-Mails sein. Dahinter können sich Schadprogramme sowie infizierte oder gefälschte Webseiten verbergen.

Screenshot vom Trojaner „Browlock“

image

Verweis:

Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Michael Schuldt
Telefon: 03866/64-8700
E-Mail: [email protected]
-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady