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Es muss nicht immer ein krebskrankes Kind sein, an dem man nicht ohne „Amen“ zu schreiben vorbeiscrollen soll, es geht auch mit Tieren, die geqäult wurden.

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Dann spendet Facebook allerdings nicht eine x beliebige Summe für „like“ „share“ „comment“, sondern es wird einfach nur erwartet, das Bild zu teilen, wenn man auch gegen zum Beispiel „Tierquälerei“ ist.

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Das ist schon ein gut durchdachter Ansatz, man kann davon ausgehen, dass sowieso fast jeder Nutzer in einer eigenen Lebenswelt wohnt, sich also gerade im Netz nur mit Leuten umgibt, mit denen er, oder so, auf einer Wellenlinie liegt. Mit einfachen Worten, teilt es einer, teilen es alle, da ist es dann auch total egal, wie alt das Bild ist.

Besonders durchtrieben, ist in diesem Fall eigentlich der Widerspruch auf der einen Seite sich gegen Tierquälerei auszusprechen, aber für die Werbung in eigener Sache das Bild eine gequälten Tieres zu benutzen. Empörung zieht halt die Leute an.

Ein altes Bild

So wie in diesem Fall, das Bild tauchte, zusammen mit zwei weiteren, erstmals 2011 im Netz auf, die einen Quellen schreiben es China zu, andere Malaysia, also wie es scheint auf alle Fälle im asiatischen Raum entstanden.

Bei manchen Quellen hat der Hund es überlebt, bei anderen nicht.

Aber wie immer bei einer „Teile dieses Bild, wenn du“ Geschichte interessiert den Verfasser des Posts die wahre Hintergrundgeschichte überhaupt nicht. Er will nur etwas in Umlauf bringen und für 5 Minuten berühmt sein, oder mit einer großen Zahl an Teilungen protzen und möglichst viele neue User auf seine Facebook Seite ziehen.

Gute Werbung geht anders.

Quellen:

http://takmungkinbenar.blogspot.de/2011/04/kejam-anjing-dibelit-pada-tiang.html
http://www.youreporter.it/foto_cane_cinese_punito_un_maniera_esemplare_1