Der weiße Lieferwagen, er kann oftmals geradezu als Synonym für das Wort Hoax durchgehen. Ob Bulli, Lieferwagen, ja auch schwarzer Kombi oder silberner Golf: All diese Fahrzeuge sind der Kategorie weißer Bulli einzuordnen. Der weiße Bulli steht als Symbol für Gefahr, für Diebstahl, für Kinder- und Katzenklau, Fellmafia, Organmafia und finstere Altkleidersammler: ein Symbol des Grauens.

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Doch man darf sich nicht blenden lassen und daher leichtfertig jede Art von Meldung über einen weißen Lieferwagen als Falschmeldung abtun. Es gibt durchaus auch Warnungen oder Meldungen zu weißen Lieferwagen, welche einen Wahrheitsgehalt tragen und am Ende auch eine ernste Information nach sich ziehen. So wie ein recht junger Fall.

Spendensammler in weißem Lieferwagen

Der Polizei wurde am Mittwochmittag (12.04., 14.05 Uhr) gemeldet, dass in der Stadt Versmold Bettler an den Haustüren klingeln und um Spenden bitten. Diese Beobachtung ging auch einher mit einer Meldung in den sozialen Netzwerken. Sie Personen nutzten dabei einen weißen Transporter mit rumänischen Kennzeichen. Die insgesamt neun aus Rumänien stammenden Männer und Frauen konnten durch die Polizeibeamten in dem Gebiet angetroffen werden.

Häufig liest man in diesem Zusammenhang, dass die Polizei ja “eh nichts machen könne”, bzw. dass ja erst etwas passieren muss. Doch das ist nicht der Fall, die Polizei hat hier allen Männern und Frauen einen Platzverweis erteilt. Zu Straftaten ist es in diesem Fall nicht gekommen, doch ganz auf die leichte Schulter darf man nach Polizeiinformationen diese Situation nicht nehmen.

Lassen sie niemanden in ihre Wohnung!

Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, eindringlich vor diesen sogenannten Bettlern zu warnen. Seien sie stets misstrauisch und lassen niemanden in ihre Wohnung. In vielen Fällen bleibt es nicht beim Betteln. In der Vergangenheit ist es jedoch schon häufiger vorgekommen, dass eine günstige Gelegenheit genutzt wird, um Portmonees und Taschen oder andere Wertgegenstände zu entwenden.

Die Polizei empfiehlt dringend, von solchen „Spenden“ abzusehen! Die Tätergruppe wird das Geld für sich selbst nutzen! Seien sie vorsichtig und halten vor Spendensammlern dieser Art Abstand!

So berichtet beispielsweise die Zeitung “Die Glocke” ebenfalls über Bettler an Haustüren in der gleichen Region, welche die Anwohner an der Tür überrumpeln [1]. Auch hier warnt die Polizei:

Bettler sind im Kreisgebiet unterwegs und machen auch vor den Haustüren in der Doppelstadt nicht halt. „Sie bestreiten dadurch ihren Lebensunterhalt“, informiert Manfred Groß, Leiter des Kriminalkommissariats Rheda-Wiedenbrück, über diese Umherziehenden, die zum Teil im Auto leben würden.

Es gilt also: Lassen Sie sich nicht berühren oder umarmen und achten Sie auf Ihre Wertgegenstände. Sollten Sie verdächtige Beobachtungen machen oder einen Diebstahl beobachten, wählen Sie sofort den Polizeiruf 110!

via Pressemeldung Polizei

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