Erst der Weihnachtsmarkt, dann der Weihnachtsmann und jetzt auch der Weihnachtsstern?

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Das Bild eines Liebessterns in einem Baumarkt sorgt für Wirbel und es werden Rufe nach Boykott laut. Schreitet hier die sogenannte „Islamisierung des Abendlandes“ auch bei den Pflanzen voran? WEIT GEFEHLT!

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Den altbekannten Weihnachtsstern gibt es weiterhin und das auch in Rot.

Der rote Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und hat den botanischen Namen Euphorbia pulcherrima, er wurde in Deutschland erstmals um 1950 als Topfpflanze kultiviert unter den Trivialnamen Weihnachtsstern, Christstern, Adventsstern , Poinsettie o.ä.

Bei der abgebildeten Pflanze handelt es sich um eine Euphorbia Princettia, also kein klassischer Weihnachtsstern, sondern eine Abwandlung.

Aus diesem Grund hat sie auch den Namen Liebesstern, der vom im französischen geläufigen „Etoile d’amour“ kommt, in Frankreich wird er gerne zu Muttertag verschenkt.

Um Weihnachten herum heißt er dort dann auch „Rose de Noel“, also Weihnachtsrose. Alternativ wird sie auch Herbststern genannt, da sie als frühe Sorte hier schon ab September in den Handel kommt.

Der Baumarkt hat sich auch bereits zu Wort gemeldet auf Facebook:

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Liebe Weihnachtsstern-Artenschützer, bevor zu dieser Thematik noch viele weitere Kommentare kommen hier einmal unsere fachliche Erläuterung für alle:
Die Princettia ist kein klassischer Weihnachtsstern, sondern eine Abwandlung, welche in der Regel, schon vor der Weihnachtszeit verkauft wird, weshalb sie auch nicht Weihnachts- oder Christstern heißt. Ihren Namen „Liebesstern“ hat sie von ihrem französischen Überbringer, wessen Name „Amour“ ist.
Wir hoffen euch damit geholfen zu haben und möchten darauf hinweisen, dass unser Pflanzensortiment nicht zur politischen Stellungnahme dient.
#Beiunsdarfjederheimwerken #Toleranz #Liebe“

Quelle: Facebook 

Ein Liebesstern zum Fest der Liebe, was kann es Schöneres geben?

 

Autor: Mike S., mimikama.at

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