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Essen – Düsseldorf – Einen guten Schutzengel muss ein 28-jähriger Düsseldorfer gehabt haben. Nach eigenen Angaben hatte der Mann in einem Essener Club gefeiert. Anschließend legte sich der alkoholisierte 28-Jährige zum schlafen neben die S-Bahn Gleise des Bahnhofs Essen-West.

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Die Triebfahrzeugführerin der S 1 hatte den schlafenden Düsseldorfer, gegen 09:30 Uhr, bei Einfahrt in den Bahnhof entdeckt und sofort eine Schnellbremsung eingeleitet.

Einsatzkräfte der Bundespolizei klärten den 28-Jährigen über die Lebensgefahr in der er sich befunden hatte auf und brachten ihn später zu einem Zug in Richtung Düsseldorf.

Weil durch seinen lebensgefährlichen Leichtsinn mehrere Züge eine Verspätung erhielten, wurde gegen den Düsseldorfer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Vornahme einer Betriebsstörenden Handlung gefertigt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnverkehrs!

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Züge – eine unterschätzte Gefahr

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …

… durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. … können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg. … nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt! … fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.