Bisher verboten, endlich erlaubt: Der Kultfilm Life of Brian (Das Leben des Brian) Monty Python’s darf endlich auch in NRW am Karfreitag gezeigt werden.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Unter Theologen war dieser Film sowieso schon lange Kult, doch juristisch gesehen war es bis dato tatsächlich in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland verboten, den Film am Karfreitag aufzuführen.

Doch nun ist alles anders, am 20. März 2018 veröffentlichten die Ruhrbarone in ihrem Artikel „Karfreitag: Der Film „Das Leben des Brian“ wird erstmals „legal“ am Karfreitag in Bochum gezeigt“ das Ende dieses Verbots:

„Unter Berufung auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat die Bezirksregierung Arnsberg die Vorführung des Films „Das Leben des Brian“ am diesjährigen Karfreitag in der Riffhalle im Bermuda-Dreieck genehmigt.“

Warum vorher nicht?

In der Tat war es bis dato NICHT zulässig, den Film an einem Karfreitag aufzuführen. Entsprechende Urteile bestätigten das und der Film war durch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft als „nicht feiertagsfrei“ eingestuft. Die öffentliche Vorführung dieses Filmes am Karfreitag verstieß somit bisher gegen das Feiertagsgesetz NRW (§ 6 Abs. 3 Nr. 3).

In den vergangenen Jahren hat die Initiative „Religionsfreiheit im Revier“  wiederholt gegen dieses Verbot verstoßen und wurde dementsprechend auch zu einem Bußgeld verurteilt.

Ausnahmegenehmigung!

Im Jahr 2018 bekam die Initiative „Religionsfreiheit im Revier“ jedoch erstmals eine Ausnahmegenehmigung für die Aufführung, welche durch die Bezirksregierung Arnsberg erteilt wurde.

Was wohl die Volksfront von Judäa dazu sagen würde?

„Jede antiimperialistische Gruppe wie die Unsere, muss eine derartige Interessendivergenz innerhalb ihrer Machtbasis reflektieren!“

Weiterführende Informationen auf Ruhrbarone.de

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady