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Die Sicherheitsforscher von Check Point haben 4 Sicherheitslücken bei Android-Smartphones aufgedeckt, die es Hackern ermöglichen, über einen erweiterten Zugang (Root) an die Daten der User zu kommen und sogar deren Bewegungen zu verfolgen (Tracken). Im Grunde haben sie also fast uneingeschränkten Zugriff auf das Gerät.

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Wie die Onlinezeitung Heise.de berichtet, sind von der “Quadrooter” getauften Lücke 900 Millionen Smartphones und Tablets betroffen. Die hohe Zahl betroffener Geräte ist dadurch zu erklären, dass die Sicherheitslücken auf einem fehlerhaften Chip-Treiber beruhen. Diese Chips werden an die Handyhersteller ausgeliefert, sodass Millionen Geräte bereits mit dieser Fehlerquelle in den Handel kamen.

Da das Ausnutzen der Lücken über eine App erfolgen kann, die nicht einmal besondere Berechtigungen braucht, ist es von äußerster Wichtigkeit, das Android-Nutzer am besten NUR den Google Playstore nutzen und keine Apps aus unbekannten Quellen Downloaden. Ob man selbst betroffen ist lässt sich mit der kostenlosen App “Quad-Root Scanner” prüfen [Link zum Playstore].


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Allerdings ließe sich, so Heise weiter, dieses Problem durch eine einfache Aktualisierung der Software (Patch) beheben. Androide-Nutzer sollten also verstärkt darauf achten, das sich ihr Gerät auf dem neuesten Stand befindet. Ein Problem stellt hier jedoch die Vielfalt an Android-Version dar, die teils Stark von der Standard-Version abweichen. So kann es sein, das einige Gerätehersteller diese Patches aufgrund des Mehraufwandes nicht mehr für ältere Geräte zur Verfügung stellen.

Lars von Mimikama via Heise