Im November 2015 haben wir vor dem “iPhone Lagerabverkauf für 17 EUR” auf Facebook gewarnt.

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Viele können sich noch an die B2B Technologies Chemnitz GmbH erinnern, die mit unsauberen Methoden Nutzer in die Falle gelockt haben. Im Jahre 2014 ist die Verbraucherzentrale Sachsen sogar gerichtlich gegen dieses Unternehmen vorgegangen. Wir haben damals darüber berichtet.

Internetseite lockt Verbraucher mit vermeintlich günstigen Preisen

Mit unglaubwürdigen Rabatten wirbt die Internetseite habibi.de um Kundschaft. Neue Laptops und Computer für unter 15 Euro oder Kaffeemaschinen für 2,50 Euro. Dahinter verbirgt sich jedoch eine Abo-Falle, sagt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Es häufen sich Verbraucherbeschwerden zu habibi.de – die Seite stammt aus der gleichen Schmiede wie schon melango.de oder B2B Technologies GmbH. Auch die Masche dahinter ist ähnlich. Auf habibi.de wird Verbrauchern suggeriert, dass Produkte direkt zum Kauf auf der Plattform verfügbar sind, zu vermeintlich unschlagbaren Preisen.


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Ein Klick aufs Produkt führt gleich zur Anmeldung, die zunächst kostenlos ist. Ziel ist es jedoch, die Konsumenten in den Premium-Service zu locken, der für die ersten zwei Wochen 1 Euro kostet. Nach Ablauf dieses Zeitraums sind es 98 Euro pro Jahr plus Aktivierungsgebühr in Höhe von 59 Euro. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) steht nichts vom Preis, dafür wird etwas anderes klar: Bei habibi.de handelt es sich lediglich um eine Vermittlungsplattform.

„Nach Ansicht der Verbraucherzentrale ist der Preis für die versprochene Leistung nicht angemessen“, sagt Hanna Doreen Jeske, Juristin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. „Unserer Auffassung nach sind diese Forderungen unberechtigt und somit nicht zu begleichen“, so der Rat von Jeske. Im Zweifel hilft die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in einer ihrer fünf Beratungsstellen vor Ort weiter.

Quelle: Verbraucherzentrale

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