Ein vermeintliches Gewaltverbrechen versetzt die Nachbarin in Aufregung und sorgt bei der Polizei für Furore – am Ende des Tages war der Fall doch eher zum Schmunzeln

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Wie auf PR Online berichtet wurde die Polizei  Leverkusen Samstagmorgen ordentlich auf Trab gehalten:

Das Verschwinden einer 69-Jährigen aus dem Ortsteil Rheindorf und aufgefundene Blutspuren beschäftigten nicht nur die Nachbarin. Mehrere Streifenwagen suchten nach der abgängigen Frau, denn ein Unglücksfall oder Kapitaldelikt waren nicht auszuschließen.

Die 64-jährige Nachbarin hatte die Polizei verständigt, nachdem sie im Mehrfamilienhaus auf der Felderstraße Blutspuren gefunden hatte, welche bei der Wohnungstür ihrer Nachbarin endeten.

Nachdem sich die Polizei Zutritt zu der Wohnung verschafft hatte, fand diese blutbefleckte Kleidung, Taschentücher und auf einem Wischmop weitere Blutspuren. Eine blutverschmierte Hose wurde ebenfalls in einem Müllsack im Container vor dem Haus sicher gestellt. Von der Wohnungseigentümerin fehlte jede Spur.

jegliche Versuche von Kontaktaufnahme vergebens

Mehrere Handyortungen, Befragungen der Verwandten und Nachfragen in umliegenden Krankenhäusern waren vergebens. Währenddessen wurde ein Mantrailing-Spürhund angefordert, welcher bei der Auffindung der Dame helfen sollte.

Am späteren Abend gegen 17:30 Uhr kehrte die Verloren-Geglaubte jedoch zu ihrer Wohnung zurück und zeigte sich äußerst überrascht über das Aufgebot der Polizei.

Die Auflösung ließ alle Beteiligten schmunzeln:

Die Frau war am gestrigen Abend vor dem Haus gestürzt und hatte sich beim Aufprall die Nase verletzt. Erst nach mehreren Stunden konnte sie das intensive Nasenbluten stillen.

Quelle: RP Online

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