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Bühl – Dreist vorgehende Betrüger haben einen Bühler Geschäftsmann zu Beginn des Monats beinahe um einen stattlichen Geldbetrag gebracht.

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Der Unternehmer hatte jedoch kurz vor Abschluss des windigen Geschäfts ´kalte Füße´ bekommen und sich der Polizei anvertraut. Eine Entscheidung, die sich in mehrerlei Hinsicht als Glücksfall erweisen sollte. Sein Geld konnte der Geschäftsmann behalten – zwei mutmaßliche Betrüger sitzen seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Der Betreiber eines Lebensmittelgeschäfts hatte Anfang April erstmals Besuch von den nun Inhaftierten erhalten. Hierbei verschafften sich die beiden über belanglose Gespräche einen ersten Kontakt um im Juni mit ihren wahren Absichten zurückzukehren. Mit einigem ´Hokus-Pokus´ wurde dem erstaunten Geschäftsmann gezeigt, wie man aus einem 20-Euro-Schein, zwei schwarz gefärbten 20-Euro-Noten und einer Chemikalie nach einigem Schütteln und Rütteln in einer Kiste drei brauchbare Geldscheine erhalten kann.

Beeindruckt von der Vorstellung und unter dem Eindruck dieser ersten wundersamen Geldvermehrung wurde einem zweiten Termin zugestimmt, bei welchem nun rund 50.000 Euro verdreifacht werden sollten. Im Verlauf dieses Treffens klickten nun am Mittwoch die Handschellen. Mit Unterstützung eines Mobilen Einsatzkommandos wurden die beiden Tatverdächtigen im Alter von 33 und 34 Jahren festgenommen und nach Vorführung bei einem Richter und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Donnerstag wegen versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.