Wieder einmal geht die Kräuseljagdspinne reißerisch auf Clickbait-Jagd.

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Aktuell macht ein Posting über die „Hausbesuche“ dieses Achtbeiners Facebook unsicher.

Dort heißt es dann:

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Quelle: Facebook / Screenshot Mimikama

Bild im Klartext:

Nach Hauswinkelspinne: Diese giftigen Achtbeiner lauern jetzt in Wohnungen
Aaahhhh!

Weiter heißt es:

Der Herbst wird achtbeinig:

Weil die vergangenen Wochen besonders mild und feucht waren, pflanzen sich Spinnen gerade besonders gerne fort, sodass uns eine regelrechte Invasion der kleinen (und großen…) Achtbeiner droht.

Alle Arachnophobiker müssen jetzt stark sein: Nicht nur die bereits bekannte Hauswinkelspinne gehört zu den Tierchen, die jetzt über Böden und Wände krabbeln, es gibt noch eine weitere Spinnen-Art, die sich bei uns breit machen könnte…“

Hier wird wieder einmal Angst verbreitet.

Denn dem ist nicht ganz so. Bereits im Jahr 2008 tauchten Meldungen dazu auf. Dort heißt es, dass die Kräuseljagdspinne bereits im Jahr 2005 in Deutschland gesichtet wurde (Quelle: Hartmeyer)

WICHTIG:

Die Kräuseljagdspinne sieht zwar einer Vogelspinne ähnlich, aber ist für den Menschen ungefährlich.

In Europa sind nur der Ammen-Dornfinger und die Wasserspinne (Argyroneta aquatica) medizinisch relevant. Die Bisse dieser Spinnen sind vergleichbar mit Wespenstichen, können jedoch allergische Reaktionen hervorrufen.

Autor: Mike Sachs, mimikama.at

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