Ein paar Gedanken über Technik und Risiken solltet ihr euch trotzdem machen.

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Wie unser Kooperationspartner checked4you berichtet, kann man mit WhatsApp nicht nur schreiben und Dateien verschicken, sondern auch telefonieren.

Das beste daran: die Gespräche kosten kein Geld! Zumindest nicht direkt.

Und gerade deshalb solltet ihr vor dem Telefonieren per WhatsApp ein paar Dinge wissen (die übrigens auch für andere Dienste wie Skype, Google Hangouts oder Apple Facetime gelten).

Die Telefonate laufen über das Internet

Voice over Internet Protocoll (VoIP) heißt die Technik. Das bedeutet: Alle Gespräche laufen über Server, die im Fall von WhatsApp in den USA stehen.

Am 5. April 2016 hat WhatsApp damit begonnen, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einzuführen, womit die Gespräche abhörsicher sein sollen. Verschlüsselt werden aber nur die Inhalte – wann ihr wie lange mit wem telefoniert habt, ist weiter nachvollziehbar.

Die Infos werden außerdem möglicherweise auch an andere Firmen weitergegeben, was wir absolut nicht super finden.

Weil die Telefongespräche über das Internet geführt werden, verbraucht ihr bei jedem Anruf Datenvolumen – egal, ob ihr jemanden anruft oder angerufen werdet.

Wenn ihr also nicht irgendwo im WLAN seid, nutzt ihr euer mobiles Highspeed-Volumen.

Damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt: Ein VoIP-Telefonat mit klarem Klang verbraucht etwa 100 Kilobit pro Sekunde, das sind also rund 0,7 Megabyte pro Minute.

Achtung natürlich im Urlaub: Datennutzung im Ausland ist extrem teuer! Es sei denn, du hältst dich in einem Land der EU auf.

Da kannst du deinen Smartphone-Tarif seit Mitte 2017 genauso nutzen wie zu Hause. Hier liest du mehr zum EU-Roaming.

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