Essen – Marl – Ein 41-jähriger Essener bedrohte Dienstag Abend (06. Juni) einen 29-jährigen Reisenden in einer S-Bahn. Vor seiner späteren Überprüfung durch Einsatzkräfte der Bundespolizei ließ der Mann das Messer „verschwinden“.

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Gegen 21:40 Uhr nutzte der 41-Jährige eine S-Bahn vom Essener Hauptbahnhof in Richtung Borbeck. In der Bahn soll der Essener dann einen 29-jährigen Mann auf Grund seiner Herkunft beleidigt und bedroht haben. Nach Angaben des russischen Staatsangehörigen aus Marl hätte der Essener ihn aufgefordert, den Zug zu verlassen und zudem geäußert, dass er ein Messer habe.

Reisenden machten daraufhin einen Bahnmitarbeiter im Zug auf die Situation aufmerksam. Dieser informierte die Bundespolizei und verließ mit den beiden Männern den Zug am Haltepunkt Borbeck. Dort soll der 41-Jährige dann sein Messer in die Gleisanlagen geworfen haben. Dies nahm der Bahnmitarbeiter an sich und übergab es später den Einsatzkräften.

Zum Sachverhalt befragt, wollte sich der Essener nicht ohne Rechtsbeistand äußern. Gegen ihn leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein.

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