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Rund 4.93 Millionen Nutzernamen und Passwörter des Emaildienstes von Google wurden am Dienstag im Internet veröffentlicht.

Wie die Website CNews berichtete, tauchten die Daten in einem russischen Bitcoin Forum auf.

Knapp 5 Millionen Gmail Nutzernamen und Passwörter veröffentlicht

Google wurde davon in Kenntnis gesetzt!

Die Kollegen von TheNextWeb.com haben daraufhin Google kontaktiert und um eine Stellungnahme gebeten. Angeblich glaubt Google nicht an eine Sicherheitslücke ihrerseits.

„Die Sicherheit von Nutzerdaten hat allerhöchste Priorität für uns“, so ein Sprecher zu TNW. „Es gibt keine Beweise, dass unsere Systeme kompromittiert wurden. Wenn wir jedoch Hinweise erhalten, dass dies bei einzelnen Accounts geschah, helfen wir den betroffenen Nutzern ihre Konten zu sichern.“

Im eingangs erwähnten Forum haben die Administratoren die Passwörter aus der Liste entfernt, so dass nun „nur“ noch die Nutzernamen, respektive Emailadressen ersichtlich sind. Der ursprüngliche Poster, ein User mit dem Namen tvskit, behauptet, dass rund 60% der veröffentlichten Daten korrekt waren.

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Ein Auszug aus den Daten (Screenshot: https://forum.btcsec.com/)

Ein kurzer Blick auf die Liste zeigt, dass hauptsächlich englische, spanische sowie russische Konten von dem Leak betroffen sind.

Ist dein Google-Account davon betroffen?

Wenn ihr wissen wollt, ob euer Account betroffen ist, könnt ihr das auf isleaked.com überprüfen lassen. Weder die Kollegen von TNW, noch wir, können das jedoch uneingeschränkt empfehlen. Bei dieser Seite kann es sich auch um den Versuch handeln Emailadressen zu sammeln (Stichwort: Spam).

Unabhängig davon, ob eure Mailadresse vom Leak betroffen ist, ist eine Änderung des Passworts sicher keine schlechte Idee.

Wobei dies ohnehin regelmäßig geschehen sollte. Denkt hierbei auch daran, nicht überall das gleiche Passwort zu verwenden. Wählt also für Facebook, Gmail, Twitter und alle anderen Accounts jeweils ein eigenes.

Bestätigung in zwei Schritten

Google hat nun angeblich Schritte eingeleitet, um den betroffenen Nutzern zu helfen, die Konten besser zu schützen. Ebenfalls wird geraten, die sogenannte 2-Step-Verification zu aktivieren.

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Autor: Ralf. mimikama.at

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