Deine Erfahrungen – deine Geschichten! Seit eBay boomen die Privatverkäufe im Netz. Zunächst in Form von Onlineauktionen, mittlerweile immer beliebter, als kostenlose Kleinanzeigenformate. Ist es nicht wunderbar, wenn man ungenutzte Dinge verkaufen kann? Oder gar umgekehrt … man bekommt endlich zu einem günstigeren Preis etwas, was man immer schon haben wollte.

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Unserer Kolumne mit Lesergeschichten. Wir haben unsere Leser gebeten, die verrücktesten Stories einzusenden, die ihnen während der Kleinanzeigenkommunikation widerfahren sind.

Es sind speziell Frauen, die beim Verkauf immer wieder dubiose Anfragen bekommen. Eine Leserin berichtet:

Übel!

Ich wollte vor Kurzem einen Mac verkaufen und habe direkt eine Anfrage mit einem Angebot bekommen. Eigentlich war es mir zu wenig, aber als mein Gegenüber erzählte, dass seine Mama ihm ein Limit gesetzt hätte, dachte ich, ich hätte es mit einem sehr jungen Menschen zu tun und habe in das Angebot eingewilligt. Mein Gegenüber schrieb mir dann noch seine E-Mail und Telefonnummer und betonte immer wieder, wie lieb ich sei, dass ich ein Schatz sei, und so weiter. Dann schickte er mir ein Bild, damit ich wisse mit wem ich schreibe. Als ich darauf klickte, blickte mir ein etwa vierzigjähriger Mann entgegen. Ich machte ihm sehr deutlich, dass ich verheiratet sei und Kleinanzeigen kein Datingportal sind. Das hat ihn jedoch nicht davon abgehalten mir ständig weiter Nachrichten zu schicken. Den Verkauf am nächsten Tag hat dann mein Mann abgewickelt, seit dem habe ich nichts mehr gehört. Es war mir wirklich unangenehm, dass mir jemand so begegnet und ich war wirklich froh, dass ich nicht alleine lebe.

Aber es geht auch anders. Ein Leser erzählt von seinem Schnäppchen:

Das unerwartete Päckchen

Ich hatte ganz zu Beginn meiner eBay Zeit einen kuriosen Fall.
Ich habe damals viele gebrauchte Playstation 1 Spiele gekauft, da mir neue Spiele zu teuer waren. Es muss um 1997 oder 1998 gewesen sein, als ich mich bei eBay nach Wrestlingspielen umschaute und dabei fand ich auch das Spiel WWF IN YOUR HOUSE. Einfach nur aus Spaß bot ich eine Mark damals drauf. Nicht mehr. Ich wurde relativ schnell überboten und sah, das das Spiel am Ende für wesentlich mehr verkauft wurde.

Etwa 2 Monate später bekomme ich dann Post mit diesem Spiel drin. Dem Spiel lag ein Zettel bei, wo sich eine Dame vielmals für den verspäteten Versand entschuldigt, der Erstbieter wäre abgesprungen und auch alle anderen Bieter hätten kein Interesse mehr an dem Spiel gehabt, so dass sie es eben an mich geschickt habe. Sie entschuldigte sich eigentlich in jedem Satz in dem Brief und wünschte mir viel Spaß.

Ich muss ehrlich sein, ich hatte das Gebot total vergessen und hatte auch nie etwas überwiesen! Also kontaktierte ich die Dame und der Brief, der an ihre Adresse adressiert war, kam zurück mit dem Hinweis: Empfänger unbekannt verzogen. Eine E-Mail Adresse suchte ich damals vergeblich, denn bei eBay war zu der ganzen Sache nichts mehr aufzufinden.


Deine Story ist gefragt!

Deine verrückteste, absurdeste, ärgerlichste, tollste, dreisteste oder auch überraschendste Geschichte bezüglich Online-Kleinanzeigen ist gesucht. Es ist ein Wahnsinn, was man alles so erlebt, wenn man Inserate aufgibt und Anfragen beantwortet. Umgekehrt aber auch … denn es gibt Verkäufer, die malt man sich im Traum nicht aus.

Was hast DU bereits erlebt?
Sende DEINE Geschichte, lass uns alle daran teilhaben! Wir eröffnen eine neue Kolumne über Kleinanzeigen im Internet, deine Geschichte kann dort (natürlich anonymisiert) erscheinen. Sende die Mail mit dem Betreff „Kleinanzeigen“ an andre@mimikama.at

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