Deine Erfahrungen – deine Geschichten! Seit eBay boomen die Privatverkäufe im Netz. Zunächst in Form von Onlineauktionen, mittlerweile immer beliebter als kostenlose Kleinanzeigenformate. Ist es nicht wunderbar, wenn man ungenutzte Dinge verkaufen kann? Oder gar umgekehrt … man bekommt endlich zu einem günstigeren Preis etwas, was man immer schon haben wollte.

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Unserer Kolumne mit Lesergeschichten. Wir unsere Leser gebeten, die verrücktesten Stories einzusenden, die ihnen während der Kleinanzeigenkommunikation wiederfahren sind.

Manchmal muss man mit der “Polizei” drohen

Geld hat es ihr am Ende zwar nicht eingebracht, aber dafür hat sie sich ihre Nerven geschont. Eine Leserin berichtet:

Ich habe vor einiger Zeit Küchenmöbel von Ikea inseriert. Dies geschah für wirklich wenig Geld (70€). Ich habe alle Teile einzeln beschrieben und fotografiert. Nach kurzer Zeit meldete sich eine Dame die diese kaufen wollte und wir vereinbarten für den Abend einen Abholtermin. Die Dame kam dann auch, naja fast ein Stunde zu spät, in Begleitung von 3 gut angetrunkenen Russen. Fand ich zwar unverschämt, war mir aber bis dahin noch herzlich egal, solange sie zahlen und keinen Stress machten.

Die Herrschaften begannen auch zügig die Sachen einzuladen aber irgendwie kam es mir komisch vor also stoppte ich nach einer Weile und verlangte zuerst das Geld bevor sie weiter einluden. Zuerst wollten sie mich auf „gleich“ vertrösten, als sie merkten, dass ich nicht nachgebe diskutierten sie auf Russisch eine Weile und wollten dann mit mir handeln. Angeblich seien das zu wenig Möbel, zu viel Geld und das ginge so nicht. Mittlerweile war ich ziemlich angefressen und ließ mich auf keine Nachverhandlung mehr ein. Der Preis war ein Festpreis und die Möbel in der Anzeige mehr als deutlich beschrieben. Hab ihnen dann gesagt, entweder sie zahlen jetzt oder laden alles wieder aus.

Daraufhin diskutierten sie wieder ewig miteinander. Irgendwann wurde es mir zu bunt. Ich hab dann gesagt, dass entweder jetzt sofort alles wieder ordentlich ausgeladen wird oder ich die Polizei rufe. Davon ließen sie sich zum Glück beeindrucken, luden aus und verschwanden. Die Möbel hab ich dann z.T. Der Obdachlosenhilfe gespendet, den Rest entsorgt.

Nein, diese stehen NICHT zu Verkauf!

Wenn auf einmal die Diskussion um Artikel beginnt, die nicht zum Verkauf stehen. Eine weitere Leserin erzählt:

Ich vermehre ein paar Wohnzimmerpflanzen. Das ist mein Hobby. Die Jungpflanzen daraus verkaufe ich via Kleinanzeigen.

Kürzlich hatte ich dann eine Interessentin, die mich um Geduld bat, weil sie zuerst umziehen müsse und die Pflanzen für die neue Wohnung gerne nehmen möchte. Okay, ich habe dann also fast 4 Wochen gewartet, habe die Pflanzen weiter gepflegt. Nach Ablauf von 3 Wochen hab ich dann fast eine Woche lang versucht, telefonisch Kontakt aufzunehmen. Am Ende gelang es mir jedoch und nach einigem hin und her konnten einen Abholtermin vereinbaren.

Am Tag der Abholung bereitete ich alles vor, stellte die Jungpflanzen auf den Tisch, ließ die Dame in meine Wohnung. Da zeigte sie voller Enthusiasmus auf meine Mutterpflanzen und sprach in gebrochenem Deutsch: „ich will….. diese, diese… diese da auch und ach ja, diese hier auch!“ Und missachtete vollständig, dass ich keineswegs bereit war meine durchaus großen Mutterpflanzen zu verkaufen. Sie war kaum davon abzubringen, mir die Mutterpflanzen abkaufen zu wollen, standen dich die Jungpflanzen auf dem Tisch für sie bereit. Nur mit Mühe konnte ich sie für die sehr günstigen 2 Euro pflanzen auf dem Tisch überzeugen.


Deine Story ist gefragt!

Deine verrückteste, absurdeste, ärgerlichste, tollste, dreisteste oder auch überraschendste Geschichte bezüglich Online-Kleinanzeigen ist gesucht. Es ist ein Wahnsinn, was man alles so erlebt, wenn man Inserate aufgibt und Anfragen beantwortet. Umgekehrt aber auch … denn es gibt Verkäufer, die malt man sich im Traum nicht aus.

Was hast DU bereits erlebt?
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