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Mamis passt auf eure Kinder auf!!! So beginnt ein Statusbeitrag auf Facebook.

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In diesem beschreibt eine Userin, dass ein Mann den abgestellten Kinderwagen wegschob, als sie Ihr Kind in Ihr Auto gesetzt hat. In weitere Folge soll schreibt sie, dass es mehrerer solcher Vorfälle gegeben haben sollte.

Nicht der Kinderwagen, sondern die Kinder selbst seien das Ziel diese dubiosen Räuberbande, heißt es in dem Statusbeitrag. Dabei beruft sich hier auf eine Information der Polizei.

Um diesen Beitrag geht es:

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Wie so oft, handelt es sich bei diesen Statusbeiträgen um Falschmeldungen!

An dieser Stelle, dürfen wir die Westdeutsche Zeitung zitieren, die gestern (5.5.2015) folgenden Artikel veröffentlicht hat.

Polizei verurteilt gezielte Falschmeldung in Sozialen Medien.

Angeblicher Kindesraub bei Facebook nur ein Gerücht.

Krefeld. Am späten Dienstagabend kursierten Gerüchte auf Facebook, dass Unbekannte auf Parkplätzen von Supermärkten in Krefeld versuchen würden, gezielt Kinder zu entführen. Dabei wurden Angaben darüber gemacht, dass Unbekannte beim Ausladen und Einpacken der Einkäufe Eltern gezielt ablenken würden, die mit ihren Kindern einkaufen seien, um diese dann bei fehlender Aufmerksamkeit von Mutter oder Vater zu entführen. Gleichzeitig wurde angegeben, dass die Polizei Krefeld auf Nachfrage von Betroffenen, die Vorgehensweise als bekannt für das Krefelder Stadtgebiet einordnen würde.

Diese Aussage wies Polizeisprecher Acor Kniely gegenüber der WZ vehement zurück. „Wir kennen diese Meldung über den versuchten Raub eines Kindes aus den Sozialen Medien. Es handelt sich hierbei jedoch um eine Falschmeldung. Es war nie ein Kind gefährdet, entführt zu werden“, sagte Kniely.

Quelle und Verweis: Westdeutsche Zeitung

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