Kinder werden gefoltert und vergewaltigt – Und die Justiz schützt die Täter. Das ist die Grundaussage des vorliegenden Artikels. In ihm heißt es, dass in der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz Kinder gehandelt werden.

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Um 10 Uhr, samstags, würden Wagen vorfahren und kleine Kinder abliefern. Und das unbemerkt, denn nach einiger Recherche lässt sich anhand der Termine der Dreieinigkeitskirche ersehen, dass samstags der Konfirmandenunterricht stattfindet, persische Bibelstunden und Bibeltage.

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Wie während dieser Veranstaltungen Kinder in den Keller, UNBEMERKT, gebracht werden, ist mehr als fraglich. Zumal durch die Arbeit mit Migranten und Geflüchteten unter Leitung des Pfarrers Dr. Martens durchaus Medien- und Öffentlichkeitsaufmerksamkeit auf der historischen Kirche liegt.

Diese Frage bleibt leider unbeantwortet, im Artikel wird betont, dass die Kirche nichts mit Gott und dem Evangelium zu tun habe. Schwer zu glauben, wenn man sich die vielen Berichte über die momentane Projektarbeit ansieht.

Im weiteren Verlauf des Artikels wird es jedoch noch haarsträubender:

Die Medien, konkret RTL, würde sich nicht trauen, über die Situation zu berichten, die Zustände seien aber bekannt. Eine Quelle für diese Aussage ist leider, mal wieder, nicht vorhanden.

In enger Anlehnung an den Vorfällen, die mit dem Schlagwort „Sachsensumpf“ zusammengefasst werden und die bis heute nicht umfassend aufgeklärt wurden, beschreibt der Autor des Artikels gar haarsträubendes und vermischt Pseudofakten der Sachensumpfaffäre mit vermeintlich derzeitigen Zuständen in der Dreieinigkeitskirche. De Maizière habe der Polizei verboten, gegen die „paedosadistische Mafia“ zu ermitteln.

Es ist interessant, welche Kompetenzen und Befugnisse de Maizière unterstellt werden, und das aus dem bisher bekanntem Fakt, dass dieser ‚nur‘ die weitere Beobachtung organisierter Kriminalität veranlasste, die Resultate dieser Beobachtung aber nicht rechtzeitig dem Landtag mitteilte und strafrechtliche Ermittlungen in Auftrag gab.

In enger Kooperation stelle sogar der Leiter der Passstelle den Kindersklaven neue Identitäten aus. Wofür illegal gehandelte Kinder offizielle Papiere benötigen, bleibt wieder offen, genauso wie Quellenangaben.

Eine Quellenangabe findet sich am Ende des Artikels, verweist dabei auf eine Quelle, deren Seriosität fraglich bleibt und zitiert diese noch falsch. In dem Originalartikel heißt es, dass sich aus dem vorangegangenen Bericht ableite und als Hauptpunkt mangelnde Transparenz gegenüber den Behörden anführt, weshalb die Ermittlungsbehörden die besagten Fälle „nicht aufklären konnten“.

Dies wurde im untersuchten Artikel zu einem „bislang nicht aufklaeren wollten, bzw. trotz eindeutiger Beweise nicht aufklaeren durften“. Zwischen können und wollen/dürfen besteht ein großer Unterschied.

Fazit:

Die Seriosität des Artikels ist aufgrund der vielen Fehler, der wenigen Quellen die dann auch noch falsch kontextualisiert wurden und der losen Behauptungen nicht nachvollziehbar und wirkt unseriös.

Der Wahrheitsgehalt des Artikels lässt sich nicht vollumfänglich klären, was aber vor allem an den wenigen Bezugspunkten liegt. Jene, die sich nachvollziehen ließen, sind falsch und aus ihrer ursprünglichen Verwendung entrissen worden.

Quelle:

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