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Viele kinderfreundliche Wiedergabelisten mit unzensiertem Sex entdeckt

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Einige Nutzer des Videoportals YouTube erstellen verdrehte Playlists, die mit kinderfreundlichen Videos, Cartoons und Videospielen beginnen, dann jedoch schnell zu Clips mit Hardcore-Pornografie übergehen. Laut Recherchen der „Sun“ wurden mindestens neun dieser Playlisten binnen kürzester Zeit gefunden.

Unzensierte Szenen

Einige User machen sich offenbar die Unfähigkeit von YouTube, gegen die Richtlinien verstoßende Videos umgehend zu löschen, zunutze und kreieren Playlists, um Kindern zu schaden.

Die britischen Reporter haben mindestens neun verschiedene YouTube-Porno-Playlists gefunden, die mit kinderfreundlichen Videos begonnen haben.

Eine dieser Playlist startet mit mehreren Videos über das Ausmalen von Bildern und führt schließlich zu einem Video mit einer Oralsex-Szene, bei der ein Mann auf das Gesicht einer Frau ejakuliert. Die Genitalien sind in diesem Clip nicht zensiert.

Mehrere andere Videos, einschließlich solcher mit Sexszenen, zeigen Aufnahmen von Brüsten und Penissen. YouTube steht dieser Tage ohnehin vermehrt in der Kritik, weil Kinder nicht ausreichend vor Werbung oder expliziten Inhalten geschützt werden.

Eine große Problematik dabei ist auch, dass die meisten Videos auch ohne einen Account, der eigentlich erst ab einem Alter von 13 Jahren erstellt werden darf, sichtbar sind (pressetext berichtete). Die Pornos in kinderfreundlichen Playlists setzen dem nun die Spitze auf.

Videos bei Insidern bekannt

Die Richtlinien für Nacktheit und sexuelle Inhalte von Google, das im Besitz von YouTube ist, verbieten, dass Inhalte wie diese nicht hochgeladen werden dürfen. „YouTube ist nicht für Pornografie oder sexuell expliziten Inhalt gedacht“, erklären die Betreiber ausdrücklich. Ein anonymer Leser der Sun soll den Reportern gegenüber jedoch verlautet haben lassen, dass vergleichbare Playlists schon seit etwa einem Jahr im Umlauf seien.

„Diese kranken Menschen verwenden Thumbnails für Videos, die darauf ausgerichtet sind, Kinder dazu zu bringen, ihre Videos anzuschauen“,

so der Insider. Auf Nachfrage bei YouTube bekam die Zeitung lediglich die Antwort, dass man „genauer nachschauen“ werde. Auch hinter einigen YouTube-Tutorials verbergen sich Pornos. (pressetext berichtete).

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