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16-Jähriger schießt mit Softairpistole auf 11-Jährigen und verletzt ihn am Oberschenkel –  die Polizei warnt vor der Gefährlichkeit dieser Waffen in Kinderhänden und warnt ausdrücklich vor den Konsequenzen

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Dass Softairwaffen keineswegs ungefährlich sind, nicht in Kinderhände gehören und bei leichtsinnigem Umgang durchaus Verletzungen verursachen können, erfuhren ein 11-jähriger Junge aus Tönisvorst und seine Spielgefährten teilweise am eigenen Leib.

Am Donnerstag, 20.10.2016, um 16.15 Uhr, spielt der 11-Jährige nach eigenen Angaben zusammen mit mehreren anderen Kindern Hockey auf dem Spielplatz am Amselweg.

Zu diesem Zeitpunkt hantiert ein 16-jähriger Junge aus Tönisvorst auf dem Spielplatz mit einer Softairpistole.

Ein 20-jähriger junger Mann, der als Schiedsrichter bei dem Spiel fungiert, fordert den Schützen auf, doch auch mal auf die Hockeyschutzausrüstung des 11-Jährigen zu schießen, wohl in der Annahme, der sei durch die Ausrüstung gut geschützt.

Dies tut der 16-Jährige, trifft aber nicht die Schutzausrüstung, sondern eine ungeschützte Stelle am Oberschenkel des Jungen, der sich leicht gebeugt hingestellt hat.

Der 11-Jährige trägt eine rote Stelle am Bein davon. Diesmal ging die Aktion zwar noch vergleichsweise glimpflich aus, doch die Polizei warnt eindringlich vor der Gefährlichkeit solcher Waffen und bittet Eltern und Verantwortliche, Kindern diese Waffen nicht zu überlassen.

Unabhängig von der Gefahr von Verletzungen besteht auch die latente Gefahr, dass diese Waffen mit echten Schusswaffen verwechselt werden und bei Sicherheitskräften beim Einschreiten ungewollte Reaktionen hervorrufen könnten.

Quelle: Polizei Viersen