Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass derzeit eine Flut an Clown-Warnungen herumschwirren. Einige sind erfunden, einige wieder nicht!

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Nun hat die Polizei-Berlin am 21.10.2016 einen Statusbeitrag auf Ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, welchen wir gerne weitergeben!

+++ Wir verstehen Spaß – aber nicht jeden +++

Zahlreiche Anfragen zu sog. „Killerclowns“ in Deutschland und Berlin erreichen uns täglich via Social Media. Zeit, mal ein paar Worte zu diesem Phänomen zu verlieren.

Zunächst zur Faktenlage: Es ist uns bisher kein echter Fall in Berlin bekannt geworden.

Die Verbreitung von Pranks gehören auf Online Plattformen inzwischen zum Alltag. Viele von denen sind echt lustig und bringen auch uns zum Lachen. Viele – aber nicht alle.

Ein guter Spaß sollte da aufhören, wo jeweils Andere nicht mehr darüber lachen können. Spätestens wenn es gefährlich oder sogar strafbar wird, hört er definitiv auf. Hier könnte den „Clowns“ das Lachen schnell vergehen.

Reaktionen aus Panik sind häufig unkontrolliert und schwer vorhersehbar, auch in den späteren Folgen für Andere.

Zur Verantwortung der Scherzkekse gehört, sich kurz über die möglichen Folgen Gedanken zu machen. Dazu zählt auch die Frage, gegen wen richtet sich mein Streich und wie kommt das bei ihm an.

Ein absolutes No-Go: „Kleinkinder oder ältere Menschen“ – Leute sowas macht man nicht.

Allen die ungewollt von solchen Streichen betroffen werden, raten wir das laut mitzuteilen.

Im absoluten Ernstfall (also Situationen die bedrohlich oder gefährlich wirken) wählen Sie bitte unseren Notruf 110. Der Missbrauch des Notrufs ist ebenfalls strafbar. Denkt daran, es ist bald Halloween. Man muss es nicht übertreiben.

Der bekannte Gruselclown-Schöpfer Stephen King hat es selbst die Tage ganz passend formuliert:

„Hey Leute, es ist Zeit, die Clown-Hysterie mal wieder runterzufahren – die meisten von Clowns sind freundlich. Sie heitern die Kids auf und bringen sie zum Lachen.“

In diesem Sinne…
Euch/Ihnen allen ein Happy Halloween mit besonderer Rücksicht auf die kleinen „Monster“

Quelle: Facebook / Polizei Berlin

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