Kettenbrief: Andrea Wilson ist (k)eine Hackerin!

Kettenbrief: Andrea Wilson ist (k)eine Hackerin!

Von | 10. Januar 2020, 13:49

Nach Tobias Mathis verunsichert nun Andrea Wilson die Nutzer. Auch sie soll eine Hackerin sein und alle Kontakte bedrohen.

Die Nachricht wird auf Englisch verschickt, unterscheidet sich aber vom Inhalt her kaum von der deutschen Version. So soll es sich bei Andrea Wilson um einen Hacker handeln. Wer ihre Freundschaftsanfrage annimmt, soll nicht nur selbst gehackt werden, sondern auch alle anderen Kontakte in seiner Freundesliste in Gefahr bringen.

Es geht um folgende Nachricht:

Screenshot by mimikama.at

Screenshot by mimikama.at

„Be careful: I got a message from you or it shown on your wall here.. Please tell all the contacts in your messenger list not to accept friendship request from Andrea Wilson. She is a hacker and has the system connected to your Facebook account. If one of your contacts accepts it, you will also be hacked, so make sure that all your friends know it. Thanks. Forwarded as received. Hold your finger down on the message. At the bottom in the middle it will say forward. Hit that then click on the names of those in your list and it will send to them THIS Is REAL“

Der Faktencheck

Wie bereits erwähnt, ist der Kettenbrief nicht neu.

Er machte bereits im Mai 2017 die Runde, (wir berichteten) selbst am Wortlaut hat sich rein gar nichts geändert. Auch wenn er in Englisch verfasst wurde, deckt er sich mit den Versionen vieler anderer Namen, die seither aufgetaucht waren. Denn der Kettenbrief kursiert in der ein oder anderen Form nämlich bereits seit 2011 auf Facebook. Hier heißt es: Nimm die Freundschaftsanfrage nicht an!

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Technisch nicht möglich: WhatsApp ist dazu da, um Texte und kleinere Dateien mit anderen Nutzern auszutauschen, auch „Chat“ genannt. Somit könnte ein „Hack“ nur stattfinden, wenn jemand eine infizierte Datei geschickt bekommt und diese öffnet. Man kann aber nicht „gehackt“ werden, indem man einfach einen Kontakt annimmt und dieser einen dann anschreibt.

Der Hintergrund

Aber woher kommen dann solche Warnungen, wie die über Tobias Mathis?

Begonnen hat alles mit einem sogenannten Moritz Häupl und einem Christian Wick. 2012 wurde dann aus Christian Wick auf einmal ein Marcel Hohmann und im Jahre 2014 dann Domenik Beuting sowie Andreas Opitz. Weiter ging es dann 2015 mit Ute Christoff. Aus Ute Christoff wurde 2016 dann Ute Lehr und 2017 war dann eine gewisse Anouk Theiler an der Reihe! Usw. usf.!

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Es handelt sich also um einen Kettenbrief, der aus den unterschiedlichsten Beobachtungen heraus entstanden sein dürfte. Beweisen kann da niemand mehr etwas, man kann lediglich Vermutungen anstellen.

Unser Tipp: Man sollte generell keine Freundschaftsanfragen von Fremden ungeprüft annehmen. Ignoriere solche Texte und schicke sie nicht weiter – so unterbrichst du die Kette!

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