Kiki Challenge
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#KekeChallenge – Der Hashtag eines Sommertrends, vor dem nun mittlerweile auch die Polizei in Deutschland warnt, wenn auch unter anderem Namen

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Erst vor einer Woche berichteten wir über ein editiertes Video, welches zeigen soll, wie eine Frau während der „Keke-Challenge“ überfahren wurde. Anscheinend schwappte dieser Trend nun auch nach Deutschland, so dass die Polizei Osnabrück auf Twitter darum bittet, von der Nachahmung abzusehen:

„Seit Wochen tanzt ganz Twitter zur Kiki-Challenge. Bei dem Trend springen die Personen aus dem fahrenden Auto und tanzen! Für uns ist der neue Trend allerdings alles andere als harmlos!“

…so warnt die Polizei Osnabrück auf Twitter.

Was soll das überhaupt für eine Challenge sein?

Ende Juni 2018 erschien das neue Album des Musikers Drake mit dem Namen „Scorpion“. Eines der beliebtesten Lieder des Albums heißt „In my feelings„. Der Comedian „Shiggy“ nahm daraufhin ein Video auf, in dem er aus dem langsam fahrenden Auto springt und mittels Tanzbewegungen den Text des Songs mimisch darstellt. Daraufhin fühlten sich wohl viele Nutzer inspiriert, das nachzuahmen… was aber nicht ganz ungefährlich ist, gerade wenn die Straße auch von anderen Autofahrern genutzt wird (was, soweit wir wissen, meistens der Fall ist).

Keke? Kiki? Was stimmt denn nun?

Wir sind da jetzt mal pedantisch: Auch wenn sowohl die Polizei als auch andere (deutschsprachige) Medien von „Kiki“ schreiben, so heißt die Challenge doch „Keke“. Benannt wurde sie nach der angebeteten Dame in der ersten Songzeile, welche den Spitznamen „Keke“ hat. Drake singt nämlich (wahrscheinlich) von seiner ersten Freundin Keshia Chanté, von ihm „Keke“ genannt. Somit hat sich auch #KekeChallenge als Trend durchgesetzt, während nun auch #KikiChallenge Hashtags auftauchen, welche aber dieselbe Challenge meinen.

Noch genauer

„Ja, aber die Aussprache! Keke würde doch „Kaykay“ im Englischen ausgesprochen werden, also muss „Kiki“ stimmen!“, so mag nun mancher erwidern. Das ist wohl auch der Grund, warum viele „Kiki“ schreiben. Dies würde aber nur stimmen, wenn Drake von „K.K.“ singen würde, er nutzt aber die ersten beiden Buchstaben des Vornamens seiner ersten Freundin, um daraus den Spitznamen „Keke“ zu machen. Insofern ist die Schreibweise „Keke“ korrekt, wird aber „Kiki“ ausgesprochen.

Es könnte aber auch anders sein: In der zweiten Textzeile fragt er „KB“, ob er sie liebt. Damit dürfte K’yanna Barber gemeint sein, die seit letztem Jahr gerüchtehalber mit Drake zusammen sein soll. Dann sind „Keke“ und „Kiki“ und „KB“ ein und dieselbe Person.

Ob Keke oder Kiki… macht es einfach nicht

So witzig es auch sein mag: Macht diese Challenge, wenn ihr denn unbedingt müsst, nicht unbedingt auf offener Straße, sondern rollt lieber langsam auf einem leeren Parkplatz und tanzt dort. Dann werdet ihr auch nicht überfahren, euch könnte es aber trotzdem ergehen wie dieser Dame hier:

 

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