Artikelbild: Shutterstock / FOTOKITA
Artikelbild: Shutterstock / FOTOKITA

Erst recht keine Hacker mit schwarzen Hoodies: Internetnutzer bekommen immer wieder auf Facebook oder WhatsApp verschiedenen Kettenbriefe weitergeleitet!

- Sponsorenliebe | Werbung -

Diese Kettenbriefe gibt es schon Jahre und werden immer wieder in abgewandelter Form in Umlauf gebracht. Meist werden in diesen Kettenbriefen auch Namen genannt und der Empfänger wird darauf hingewiesen, dass er bei einer Freundschaftst- bzw. Kontaktanfrage aufpassen solle, denn bei genannter Person handle es sich angeblich um einen Hacker, der mit Hilfe einer Schadsoftware die Festplatte löschen können.

Wie lautet so ein Kettenbrief?

„Sag mal bitte allen Leuten in deiner Liste, dass sie den Kontakt „VORNAME NACHNAME“ nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über whatsapp) der zerstört die ganze Festplatte und zieht sich Daten runter, wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die Leute frisst! Wenn dich die Nummer 01719626509 anruft, nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden! Weiterleiten!“

Ein paar Infos zu diesen Kettenbriefen

Keiner der genannten Medien, in diesem Falle EUROP1 und SAT1 haben nie etwas bestätigt. Dieser Teil wurde nur eingefügt, damit es offiziell aussieht! Auch gibt es diese Hacker nicht, denn es wäre technisch gar nicht möglich einen Virus auf das Handy zu speisen, nur weil man einen Kontakt oder einen Anruf angenommen hat. Das selbe gilt auch für einen Freundschaftsanfrage auf Facebook. Hinter dem Kettenbrief selbst kann sich auch keine Schadsoftware verbergen, denn diese besteht nur aus Text und beinhaltet keinen Link der einem ggf. zu einer Webseite führt, wo man sich vielleicht etwas einfangen könnte.

Wie nennen sich diese “Hacker”?

Hier einmal ein paar Namen, die mit solchen dubiosen Kettenbriefen immer in Zusammenhang gebracht werden!

Überhaupt … wo kommt eigentlich dieses verdammte Gerücht her, dass Hacker immer schwarze Hoodies tragen?

Generell gilt zu sagen!

Sei achtsam, was du auf Facebook oder Whatsapp anklickst, auch wenn ein Freund etwas über Messenger sendet. Dasselbe gilt für Freundschaftsanfragen von Personen, die man nicht kennt!

Zum anderen gilt es zu sagen, dass man solche Statusbeiträge, bei denen Namen auftauchen, nicht ungeprüft teilen sollte, denn die im Statusbeitrag erwähnten Nutzer wurden, wenn überhaupt, selbst Opfer eines Phishingangriffs.

Und man ist noch lange kein H4X0r, nur weil man einen schwarzen Hoodie besitzt.

-Sponsorenliebe-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady