Keine Bedrohung einer Supermarktmitarbeiterin in Reichenbach / Ortsteil Löbau

Von | 7. August 2019, 10:49

Lüge: Es gab keine Messer-Attacke im Netto Reichenbach!

Erst vor wenigen Tagen haben wir das Thema bei uns in der Redaktion auf dem Tisch gehabt. Es ging dabei darum, ob ein „Asylant“ (sic!) beim Diebstahl erwischt wurde und dieser in Folge der Kassiererin mit einer Schere in den Hals gestochen haben soll. Es handelt sich dabei um diese Behauptung, die immer wieder in den Sozialen Medien die Runde macht:

Screenshot: mimikama.at

Screenshot: mimikama.at

Dazu ergänzend dürfen wir eine Pressemeldung der Polizei Sachsen veröffentlichen:

Keine Bedrohung einer Supermarktmitarbeiterin in Reichenbach/O.L.

Derzeit geistert einmal mehr ein falsches Gerücht durch das Internet und soziale Netzwerke. In Reichenbach habe ein Mann einer Angestellten eines Geschäftes mit einer Schere in den Hals gestochen. Leider wird dieses falsche Gerücht noch immer von Bürgern weiterverbreitet, ohne den Wahrheitsgehalt der Nachricht zu hinterfragen.

Der geschilderte Sachverhalt ist nicht richtig.

Tatsächlich handelt es sich um den Diebstahl einer Schere eines 20-jährigen Tatverdächtigen in einem Supermarkt. Der junge Mann wurde wegen dieser sowie weiterer Taten festgenommen und sitzt bereits in Untersuchungshaft. Darüber hinaus hat sich der Diebstahl der Schere in einem Supermarkt im Vogtland, nicht aber in der Oberlausitz zugetragen. Eine Verknüpfung mit der Stadt Reichenbach/O.L. ist also im doppelten Sinne falsch.

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Die Polizeidirektion Zwickau berichtete bereits umfänglich zu dem Sachverhalt. Wahre Informationen finden Interessierte auch immer auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Sachsen.

Die Botschaft der Polizeidirektion Görlitz lautet:

Werte Internet- und Facebook-Nutzer, bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, Informationen gründlich zu durchdenken, bevor Sie ungeprüfte und sehr häufig falsche Gerüchte mit einem einfachen Knopfdruck binnen Sekunden weiterverbreiten und damit zu noch mehr Verunsicherung beitragen. Ganz offensichtlich legen es manche Fake-News-Ersteller leider genau darauf an. (tk)

Quelle: Polizei Sachsen
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