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Eines der Dinge, welche mir schon in frühester Kindheit beigebracht wurden: lüge nicht! Vor allem: lüge niemals die Polizei an. Und setze vor allem niemals einen erfundenen Notruf ab. Nicht aus Scherz, gar niemals.

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Wohin das führt, darüber informiert ein Polizeibericht der Polizei NRW Hamm. Denn ein ein frei erfundener Schußwaffengebrauch, der über den Notruf am gestrigen Tage (06. Juni 2016) an die Polizei mitgeteilt wurde, löste einen Großeinsatz aus:


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POL-HAM: Unbekannter Anrufer verantwortlich für Großeinsatz der Polizei

05.06.2016 – 19:26

Hamm-Herringen (ots) – Ein unbekannter Anrufer veranlasste am Sonntagnachmittag, 5. Juni, einen Großeinsatz der Polizei in der Eckeystraße. Gegen 14.06 Uhr meldete sich der Mann telefonisch bei der Polizei und teilte mit, dass er sich in einem Einfamilienhaus an der Eckeystraße aufhalten würde. Er wäre im Besitz einer Schusswaffe und hätte damit nach einem Streit auf seinen Bruder geschossen. Der würde jetzt verletzt im Wohnzimmer liegen. Außerdem wäre noch sein Vater im Haus. Weiterhin äußerte der Anrufer, dass er sich jetzt dort verschanzt habe. Er wolle nicht ins Gefängnis gehen. Daraufhin begaben sich Polizei und Rettungskräfte nach Herringen. Gleichzeitig wurden Spezialeinheiten alarmiert. Die Beamten räumten den Gefahrenbereich und sperrten die Straßen im Umfeld ab. Während des Polizeieinsatzes traten der 16-jährige Sohn der Hauseigentümer und seine Freundin vor die Tür. Sie wurden vom Sondereinsatzkommando in Empfang genommen. In einer ersten Befragung erklärten beide Jugendlichen, dass sich keine weiteren Personen im Haus aufhalten würden. Die Polizei betrat das Haus und durchsuchte es. Es wurde weder eine Person mit Schusswaffe noch ein Verletzter angetroffen. Der Einsatz vor Ort war gegen 17.30 Uhr beendet. Ein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat und Missbrauch von Notrufen ist eingeleitet. Die Ermittlungen zum Täter dauern an. (cg)

Quelle: Polizei NRW Hamm

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