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Reichsbürger sind ja immer eine Meldung wert. Immer. Denn irgendwie ist das Thema an sich, sowie all die Theorien rund um das Reichsbürgertum schon quasi verwandt die Vorstufe zu einem interessanten Artikel. Hier jedoch haben nicht irgendwelche Reichsbürger etwas veranlasst, sondern es geht um den Schutz VOR Reichsbürgern.


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Da sich die sogenannten Reichsbürger immer aggressiver verhalten, plant Brandenburgs Finanzministerium in einer Pilotphase die Einführung von Notruftasten die Finanzämter. Dieses Pilotprojekt soll zunächst in den Finanzämtern in Calau und Königs Wusterhausen getestet werden. Eine Tastenkombination an den Computer dieser Finanzämter soll einen stillen Alarm auslösen, eine Amok-Alarm-Funktion sei ebenfalls angedacht. Sollte sich das System bewähren, soll es flächendeckend eingerichtet werden, so berichtet die märkische Allgemeine Zeitung. Ebenso wird darüber nachgedacht sukzessive die Finanzämter so umzubauen, dass der Publikumsverkehr nur noch in bestimmten Bereichen der Ämter stattfinden.

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In den vergangenen Jahren haben etwa 200 Reichsbürger in ganz Brandenburg Mitarbeiter und Behörden bedroht oder gewalttätig attackiert. Die Gruppierung der Reichsbürger verweigert Steuern und alle anderen Zahlungen an die Behörden, weil aus ihrer Sicht das Deutsche Reich weiter fortbesteht und deshalb die Bundesrepublik Deutschland keine Legitimation besitzt. Für den Umgang mit gewalttätigen Reichsbürgern hat die Verwaltung bereits ein Handbuch für ihre Mitarbeiter erstellen lassen.

via MAZ-online

Artikel- und Vorschaubild: luckyraccoon / Shutterstock.com