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Im Minutentakt erreichen uns Anfragen zu einem Infoplakat der Hundeschule DHK. Auf Facebook wird im Moment ein Bild geteilt, auf dem man eine Hand sieht, die einen Infozettel in der Hand hält.  Auf diesem erkennt man das Logo der Hundeschule DHK und wie Warnung lautet, dass es in Moers-Schwafheim angeblich ein älteres Ehepaar gibt, dass sich angeblich als Tierfreund ausgibt. Sie fragen Hundebesitzer, ob sie den Hund ein Leckerchen geben dürften. Angeblich sei dies aber vergiftet. Da auf Facebook immer wieder Fakes sowie Kettenbriefe veröffentlicht werden, sind wir dieser Sachen natürlich nachgegangen und haben die Hundeschule angeschrieben. Im Moment warten wir noch auf eine Stellungnahmen. Was wir aber gesehen haben ist, dass auf der Webseite diese Warnung vorhanden ist.

Um diesen Beitrag geht es auf Facebook:

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Diesen Hinweis findet man auch auf der Webseite der Hundeschule DHK. Den Infozettel kann man hier als PDF downloaden!

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So wie es aussieht, hat ein Nutzer dieses PDF ausgedruckt, fotografiert und bei Facebook hochgeladen.

Aus Sicht von ZDDK ist dies also kein Fake!
Ob sich jedoch dieses Tierfreundliche Ehepaar dort herum treibt, können wir nicht sagen. Wir können nur sagen, dass dieses Schreiben von der Hundeschule DHK stammen dürfe.

UPDATE 26.8.2013 / 18:00 Uhr

Soeben haben wir eine E-Mail bekommen, wo wir darauf hingewiesen wurden, dass es eine Stellungnahme zu diesem Infoplakat gibt.

Stellungnahme der Hundeschule DHK

Liebe Tierfreunde,
die Resonanz auf unsere Flugblattaktion am vergangenen Wochenende hat sich innerhalb kürzester Zeit herum gesprochen und mittlerweile auf die Internetplattform Facebook ausgeweitet. Desweiteren bekommen wir zahlreiche Anfragen von besorgten Hundehaltern bzw. der Presse oder interessierten Tierschützern.

Ich sehe es als meine Aufgabe, als Betreiber einer Hundeschule im Sinne des Tierschutzes jedwede Warnung auf Giftköder, Tiermisshandlung oder sonstige Gefahren für Hunde und alle anderen Tiere ernst zu nehmen.

Mein Team und ich sehen es als erforderlich an, in solchen Fällen zunächst eine Warnung auszusprechen und im Folgenden zu verifizieren, inwiefern Tatsachen die Warnung rechtfertigen. So sind wir auch in oben genannter Annahme vorgegangen. Der zeitliche Verzug, den die eigene Prüfung auf Wahrheitsgehalt mit sich bringen würde, lässt wertvolle Zeit der Warnung vergehen. Wir würden es uns nicht verzeihen, wenn in diesem Zeitraum ein Hund zu Schaden kommt, weil wir Informationen zurückgehalten haben.
Was Anzeigenerstattung beziehungsweise Ermittlungen nach Tätern angeht, überlassen wir dies grundsätzlich den zuständigen Ermittlungsbehörden, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Ordnungsamt. Hier ermutigen wir grundsätzlich, jeden Betroffenen / Geschädigten selbst Anzeige zu erstatten, da nur dieser die entsprechenden Fakten kennt, die die Behörde für gezielte Ermittlungen erfordert.

Zu den vereinzelt auftretenden Vorwürfen, wir würden mit dieser Warnung Eigenwerbung betreiben, ist zu sagen, dass uns oder anderen Hundeschulbetreibern zukünftig JEDE öffentliche Warnung oder Sensibilisierung auf Gefahren für Tiere als Eigenwerbung ausgelegt werden könnten. Grade Betreiber von Hundeschulen werden wohl auch zukünftig mit solchen Unterstellungen leben müssen. Was uns jedoch nicht davon abhalten wird, im Sinne des Tierschutzes zu verhindern, dass Hunde (Tiere) durch was auch immer zu Schaden kommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Hundeschule DHK

Verweis: http://www.hundeschule-dhk.de/images/stories/Stellungnahme.pdf

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