Facebook und Twitter sind derzeit voll mit Terrorwarnungen und allerlei “Berichterstattungen” aus privatem Munde.

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Mimikama: Information

Das mag durchaus informativ und auch für sehr viele Menschen eine Berichterstattungsquelle sein, jedoch können die Informationen, welche wie ein Lauffeuer durch das Netz gehen, auch Informationen für die falschen Menschen sein. Das zumindest dachte sich die Polizei in Brüssel und bat daher die Belgier, im Vorfeld des groß angelegten Antiterroreinsatzes am gestrigen Sonntag, den 22.11.2015, bitte keine Meldungen über die laufende Operation in sozialen Netzwerken zu posten.

Bereits im Vorfeld der 19 Einsätze im Großraum Brüssel, bei denen 16 Personen festgenommen wurden, diskutierten viele Menschen diese Zugriffe unter dem Hashtag #BrusselsLockdown. Da diese Diskussion öffentlich war, konnten auch Zielpersonen so immer up to date sein und eventuell Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um nicht gefasst zu werden.

Insofern klingt die freiwillig verhängt Nachrichtensperre durchaus nachvollziehbar, man könnte sogar so weit gehen und aussagen, dass man hier sogar die Polizei unterstütze.


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Katzenbilder

Die Wahl der Waffe: Katzenbilder! Anstatt Informationen und Nachrichten ünner den Einsatz im Netz zu posten, entschiedene sich viele Nutzer dazu, Katzenbilder mit dem Hashtag #BrusselsLockdown zu posten. Zum Einen wurde dadurch signalisiert, dass man sich an die Bitte der Polizei hält, zum Anderen setzten viele Nutzer damit auch ein Zeichen, dass sie solidarisch gegen Terror stehen und den Terror mit Katzenbildern bekämpfen. Aus diesem Grunde gab es gestern eine Vielzahl an Katzenbildern von belgischen Nutzern auf Twitter zu beobachten.

Letztendlich gab es noch den Dank des “Crisis Center Belgium” für die Einhaltung der Bitte und auch der Unterstützung.  

Um es mit den Worten eines Nutzers auszudrücken:

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