Bern – Bart Jansen und Arjen Beltman bestücken Drohnen mit präparierten Tieren

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Die zwei niederländischen Künstler ließen auf dem Gelände vor dem Naturhistorischen Museums in Bern eine Katze per Drohne in die Luft entschweben.

Diese war bisweilen nicht das einzige Tier, welches einen Rundflug unternommen hat.

Jansen und Beltman machten ebenfalls mit einer Ratte und einem Strauß den Luftraum unsicher.

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Quelle: Volksfreund.de

Meinungen gehen auseinander

Sie ließen die Katze im Zuge des “Mad Scientist”-Festival über das Gelände fliegen.

Mitorganisator Roland Fischer sagte:

“Wir finden Jansens Ansatz spannend, scheinbar unvereinbare Kategorien wie Leben und Tod, Belebtes und Unbelebtes zu vermischen, das soll die Zuschauer nicht bloß unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen.”

Kritiker findet dieses Projekt ebenfalls, denn Tierrechtler empören sich über die gestörte Totenruhe der Tiere.

“So etwas ist einfach nur pervers. Hier fehlt jeglicher Respekt dem Tier gegenüber.”, so äußerte sich Edith Zellweger gegenüber dem Nachrichtenportal “20min”.

Orville – der Name der Katze

Wie auf seiner Website beschrieben, war die Katze Jansens Haustier und hörte auf den Namen Orville.

Als sie von einem Auto überfahren wurde, lagerte er das Fell im Tiefkühler und entschied, Orville die letzte Ehre zu erweisen, indem er ihm ein zweites Leben schenkte – ein elektronisches.

Mit den Worten: “Oh, wie er Vögel liebte” darf Orville nun als Orvillecopter den Vögeln hinterher jagen.

Video

Quelle: Volksfreund.de; kn-online.de

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