Es gibt Menschen, die sind der Meinung, dass Katzen eine weitaus weniger tiefe Bindung zu ihren Haltern knüpfen, als es Hunde zum Beispiel tun.

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Sogar die Wissenschaft ist sich zum Teil sicher: Katzen suchen nicht den Schutz ihres Besitzers bei Gefahr und leiden weniger unter Trennungen. Diese Katze aus Indonesien hat von diversen Studien noch nichts gehört, denn sie lebt seit über einem Jahr am Grab ihrer verstorbenen Besitzerin und selbst, als sie aus Mitleid von einem Mann adoptiert werden soll, kehrt sie zum Grab zurück und trauert weiterhin.

Als Ibu Kundari aus der indonesischen Provinz Jawa Tengah verstorben und ihre sterblichen Überreste beigesetzt worden waren, rechnete niemand damit, dass ihre Katze ihr selbst in den Tod hinein noch treu zur Seite stehen würde.

Seit über einem Jahr lebt der einstige Stubentiger beim Grab von Ibu und trauert lautstark über den Verlust des geliebten Frauchens.

Keli Kentingau Prayitno wollte sich der armen Seele annehmen, da er dachte, dass sie zu niemanden gehöre, doch die Katze kehrte immer wieder zum Grab von Ibu Kundari zurück.

Trotz allem, verschwand die Katze täglich für ein paar Stunden und Keli entschloss sich, ihr zu folgen. Was er sah, wärmte ihm sein Herz:

die Samtpfote wird weiterhin von den Kindern der Verstorbenen versorgt, kehrt jedoch gleich nach der Fütterung zum Grab ihrer Besitzerin zurück.

“It’s very sad to see. It shows just how close animals are to their owners …”

“Es ist sehr traurig, das mitanzusehen. Es zeigt, wie nahe Tiere ihren Besitzern sind …”

erklärt Keli Mail Online.

 

Solche Geschichten hatte man bisher nur von Hunden gehört. Erinnert dieser Fall doch sehr an Hachiko, dem japanischen Akita, der 9 Jahre lang darauf gewartet hatte, dass seine verstorbene Bezugsperson aus einem Zug steigen würde. Noch heute gilt Hachiko in Japan als Inbegriff der Treue.

Quellen: Hamburger Morgenpost, Daily Mail UK, Welt Online

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