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Wir haben in den letzten Tagen mehrfach Anfragen zu den Kinder-Sexpuppen bekommen. Diese Puppen sind seit wenigen Tagen in den Focus einiger Medien gerückt.

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Grundsätzlich kann man an dieser Stelle aussagen: ja, die Puppen gibt es. Die Berichterstattung – ob mit oder ohne dramatischem Unterton – ist kein Fake. Die Puppen werden durch eine japanische Firma namens Trottla vertrieben.

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Besonders oft angefragt wurde an dieser Stelle der Artikel von News.de mit dem Titel “Trottla-Puppen aus Japan: Kinder-Sexpuppen für Pädophile sorgen für Empörung”. Dieser Artikel bleibt aufgrund seines Vorschaubildes besonders in prägender Erinnerung.

Bei dem Bild handelt es sich lediglich um ein Symbolbild, welches über Bilddatenbanken erworben werden kann. Dies wird auch unter dem Bild in dem entsprechenden Artikel angegeben. Bei Shutterstock zum Beispiel findet man dieses Bild unter dem Titel “Upbringing problems – little sad girl is lieing on the sofa facedown”. Es handelt sich dabei um ein Bild aus einer Serie, in der man an anderer Stelle erkennt, dass hier keine Puppe sondern ein Mensch auf den Bildern zu sehen ist. Das ist jedoch nicht weiter wichtig für das Thema.

Die “echten” Puppen

In den Berichterstattungen werden die echten Puppen nicht abgebildet. Das mag alleine schon daran liegen, dass die Seite deutlich auf ihre Urheberrechte auf Text und Bild verweist. Diese Puppen werden von der Firma Trottla aus Japan vertrieben, der Chef dieser Firma heißt Shin Takagi. Die Puppen gibt es nicht erst seit wenigen Wochen, sondern bereits seit 2005. Eine kurze Suche per Suchmaschine bringt als Ergebnis die Webseite trottla(dot)net, über welche die Firma im Web vertreten ist.

Über “richtig oder falsch” werden wir an dieser Stelle nicht sinnieren, dazu empfehlen wir die weiterführenden Informationen:

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