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In Dänemark geschah genau dies letzten Montag (25.05.2015) während einer Sendung über Tierrechte.

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MOMENT

In einer Sendung über Tierrechte wurde ein Kaninchen getötet? Korrekt. Der Moderator hat während der Übertragung dem neun Wochen alten Kaninchen mit einer Luftpumpe mehrmals auf den Kopf geschlagen. Nach Angaben des Senders litt das Tier zu keiner Zeit, sondern sei an einem Genickbruch sofort gestorben.

Wie weit darf man gehen? Heiligt der Zweck die Mittel?

Diese Frage lässt sich nicht beantworten. Dass muss jedermann für sich selber entscheiden. Wir verzichten hier auch darauf unsere persönliche Meinung wiederzugeben, sondern geben lediglich die Fakten weiter.

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(Quelle: Twitter, öffentlicher Post)

Hier hat der Moderator das Kaninchen noch auf dem Arm, greift aber bereits zur Luftpumpe.

Der Sender rechtfertigt die Aktion damit, dass es ihnen um Aufklärung ging und nicht um Unterhaltung. Sie wollten gemäss eigenen Angaben auf die grausamen Methoden in der Agrarwirtschaft aufmerksam machen und die „Heuchelei“ beim Tierschutz entlarven.

Wie die britische Nachrichtenseite BBC berichtet, soll es im Studio zu Tumulten gekommen sein. Line Kessler, eine Tierschutzaktivistin, hatte angeblich versucht das Kaninchen zu retten, musst das Studio jedoch unverrichteter Dinge verlassen. Der Moderator hat das tote Tier anschließend mit nach Hause genommen, wo er es häutete und zu einem Abendessen verarbeitete.

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(Screenshot & Quelle: b.dk)

Ob solche Aktionen legitim sind, um auf das Thema Tierhaltung / Tierrechte aufmerksam zu machen, soll der geneigte Leser selber entscheiden. Die Aufmerksamkeit ist dem Sender jedenfalls gewiss.

Autor: Roman, mimikama.at