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Bereits im Jahre 2015 haben wir über die “Vampir-Käfer” berichtet, die sich angeblich in den Gaumen eines Hundes gebohrt hatten. Nun bekommen wir abermals diverse Anfragen zu diesem Thema.

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“Kann dies tatsächlich sein! Kenne keinen Hund der je solche Probleme gehabt hätte!” lautet einer der Anfragen auf unserer Pinnwand auf Facebook:

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Stimmt das?

In dem Artikel ist die Rede von einem sogenannten Vampire Marienkäfer. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Asiatischen Marienkäfer, er wird auch als Vielfarbiger- oder Harlekin-Marienkäfer bezeichnet und ist bekannt für seine überaus große Gefräßigkeit bekannt.

Aus diesem Grund wurde er in großen Mengen aus seiner Ursprungsregion Asien in die USA und nach Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. Inzwischen hat er sich aber massenhaft vermehrt und bedroht auch unsere einheimischen Marienkäferarten, da er auch die eigene Art nicht verschmäht.

Gerade im Herbst werden wir uns nun dieser Plagegeister bewusst, denn dann steigen sie massenhaft in die Luft, besiedeln Häuserwände und andere Orte, die sich durch die letzten Sonnenstrahlen erwärmen.

FAKT ist aber, dass er sich wohl kaum im Gaumen unserer Haustier einsaugt, da er bei Gefahr durch ein Refluxbluten eine gelbe, bitter schmeckende und giftige Flüssigkeit (Hämolymphe) absondert und somit absolut unattraktiv für unsere Haustiere wird.  Ein Befallen in der Form ist somit so gut wie auszuschließen

2008 (Kalifornien)

2008 gab es einen einzigen dokumentierten Fall . Von da dürfte auch jene Fotos stammen, die in diesem Zusammenhang im Netz veröffentlicht wurden.