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Ein sehr langer Artikel in der “Welt”, welcher heute in meinem Bekanntenkreis geteilt wurde, hat mich mit einem leichten Schmunzeln zum Nachdenken angeregt.

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Ist es so, sind Jungs aufgrund einer allgemeinen “Verweiblichung” in der Pädagogik verweichlicht und fühlen sich unbewusst entwurzelt?

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Der Autor Wolfgang Bergmann beschreibt hier ein frühkindliches Erziehungssystem, welches keine “Raufbolde” duldet, welches ein gegenseitiges Messen unterdrückt und typische Verhaltensmuster von “Jungens” nicht zulässt. Der Artikel wurde am 23.02.2010 veröffentlicht (bitte berücksichtigen).

Kleine Männer wollen laut sein, raufen, sich beweisen und trotzdem geliebt werden. Doch dafür ist in der pädagogisch korrekten Frauenwelt von heute kaum noch Platz. Jungs werden mehr und mehr mit weiblichem Verständnis in Watte gepackt, harmonisiert und verweichlicht. Warum eigentlich?

(Zitat aus “Jungs von heute – verweichlicht und verweiblicht”)

Ich habe den ganzen Artikel gelesen

Und habe dabei viel an meine eigene Kindheit gedacht. Dabei erinnerte ich mich an viele schöne Momente, in denen meine Papa, mein kleiner Bruder und ich Bausteintürme bis an die Zimmerdecke bauten, nur um sie danach wieder kaputt machen zu können. Das war das tollste am Ganzen – der Turm, schnell und ohne Rücksicht auf Sicherheitssysteme aufgebaut” wankte mit seiner Spitze immer kürz unterhalb der Zimmerdecke. Ich bemerke heute noch die Vorfreude auf den Moment, in dem er umfiel. Und da saßen wir drei “Jungen” dann, in mitten unzähliger Bausteine, verteilt im Kinderzimmer, und haben gelacht.

Und direkt wieder angefangen, den Turm neu aufzubauen, um ihn abermals umwerfen zu können.

Wahre Erkenntnis oder Darwinismus?

Der Artikel des Autors lädt nun durchaus zum Nachdenken ein, da er sehr stark nur eine Position vertritt. Doch Nachdenken ist immer ein guter Ansatz, daher laden auch wir an dieser Stelle zum Nachdenken und Diskutieren ein (nach vorherigem Lesen des Artikels)

“Jungs von heute – verweichlicht und verweiblicht”