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„Dragii mei prieteni, luati exemplu de la cum am precedat eu cu acest patruped. Asa ar trebui sa ajunga toti cainii vagabonzi.”

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Auf deutsch: „Liebe Freunde, nehmt mich als Beispiel, was ich mit diesem Vierbeiner gemacht habe. So sollte man mit allen streunenden Hunden umgehen“, so schrieb ein User an eine Pinnwand und löste damit eine Welle der Empörung aus:

Um diese und ähnliche Beiträge geht es:

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Flugs verbreitet sich diese Fotomontage des Beitrages mit dem größeres Profilbild des Users, um nach dem vermeintlichen Täter zu suchen.

Dieser jedoch erlaubte sich da einen schlechten Scherz!

Leider müssen wir sagen, dass das Bild echt ist und auch nicht das Einzige dieser Art. Jedoch ist dies kein aktuelles Bild und der junge Mann ist auch nicht der Täter, sondern das Bild stammt aus dem Jahre 2009.

Zwei junge Studentinnen aus der Ukraine, Alice K. und Anna D., veröffentlichten diese Bilder erstmals Mitte 2009 auf dem russischen Facebook-Pendant „vk.com“ und priesen sie offiziell als „Kunstwerke“ an.

Auch wenn sie die Bilder schnell wieder löschten, es war schon zu spät.

Die Behörden wurden sehr schnell informiert, und denen präsentierten die beiden Mädchen eine andere Story zu diesen Bildern.

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So sagte Anna D. aus, sie sei Studentin für Veterinärmedizin und nahm bereits tote Tiere mit nach Hause, um an ihnen zu „üben“, da ihre Universität ihnen keine Übungsobjekte zur Verfügung stellen würde.

Dies erklärt allerdingt nicht, warum ihre Freundin Alice K., eine Studentin an einem Institut für internationale Beziehungen, ebenfalls lächelnd und in Aktion mit den toten Tieren posierte und sie sich dabei auch gegenseitig filmten.

Während die Polizei sich mit der Erklärung vorerst zufrieden gab, protestierten sehr schnell Tierschützer und Veterinärmediziner, da Einzelheiten in den Bildern, wie z.B. hängende Pfoten und das Aussehen des Blutes, durchaus Rückschlüsse zuließen, dass die Tiere noch am Leben waren. Dies löste in der ukrainischen und russischen Presse eine hitzige Diskussion sowohl über Geldknappheit an Universitäten als auch über lasche Tierschutzgesetze aus.

Fazit:

Ein junger Mann findet im Internet ein altes Foto und möchte damit Tierschützer provozieren. Das ist ihm damit sicherlich gelungen. Einen Gefallen hat er sich damit aber sicherlich nicht getan, sondern glänzt nun als weiteres Beispiel für viele Trolle in den sozialen Netzwerken, denen es nur um Provokation geht.

Autor: Ralf, mimikama.at

Quellen (russisch):
Der Schock der Woche: Studentinnen zerlegen einen Hund (Pravda)