Gestern, 12. Oktober 2016, wurde eine Frau aus Plettenberg von ihrem eineinhalb Jahre alten Sohn auf dem Balkon ausgesperrt – Feuerwehr rettet die junge Mutter

- Sponsorenliebe | Werbung -

Gegen 13:00 Uhr lief am heutigen Mittwochnachmittag ein Handynotruf in der Feuerwehrleitstelle in Lüdenscheid ein.

Eine Frau bat die Feuerwehr um Hilfe, denn ihr eineinhalb Jahre alter Sohn hatte die junge Mutter kurzerhand auf dem Balkon eines Mehrfamilienwohnhauses in der Haydnstraße ausgesperrt.

Problem dabei war nur, das Essen stand auf dem eingeschalteten Herd. Umgehend alarmierte der Leitstellendisponent die Kollegen der hauptberuflichen Wache in Plettenberg.

Die Mutter machte sich bereits bei Eintreffen der Wehrleute auf dem Balkon bemerkbar und wies darauf hin, keinen Wohnungsschlüssel bei sich zu tragen.

Während ein Trupp sich mit einer Steckleiter Zugang zum Balkon verschaffte, begannen die Kollegen an der Wohnungstür mit einer sogenannten Notfalltüröffnung.

Dem kleinen Jungen indes ging es anscheinend ganz gut, er verfolgte gespannt die Tätigkeiten außerhalb der Wohnung.

Wenig später war die Situation bereits entschärft und die Feuerwehrkräfte konnten den bereits kochenden Topf vom Herd nehmen und die Balkontür öffnen.

„Ende gut, alles gut. Kind und Mutter konnten wohlauf zusammengeführt werden und sogar das Essen war noch in verzehrbarem Zustand“,

so ein Sprecher der Plettenberger Feuerwehr.

Auch der heimkommende Papa zeigte sich erstaunt vom Aufgebot der Einsatzkräfte und freute sich über den glücklichen Ausgang der vom Sohnemann herbeigeführten Situation.

Quelle: Feuerwehr Plettenberg

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady