Achtung vor der „Ja-Sagen“-Masche!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Im Bereich der Polizeiinspektion Simmern kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren Mitteilungen von Bürgern, die über Anrufe berichteten, in denen Sie nach Haustieren, speziell nach Katzen oder Hunden gefragt wurden.

Ob es sich bei den Anrufern um Mitglieder von Einbrecherbanden handelt, die die Lebensumstände der Anwohner ausbaldowern wollen, oder um Betrüger, die mit einer fiesen Masche nach Opfern suchen, konnte bislang nicht geklärt werden.

Bei der sogenannten „Ja-Sagen“-Masche versuchen die Anrufer die Angerufenen in Gespräche zu verwickeln und diese dabei ein „Ja“ entlocken, um dann einen Vertrag abzuschließen. Denn die Täter schneiden die Gespräche so zusammen, dass es nach einem ordentlichen Vertragsabschluss via Telefon aussehen könnte.

Die Beträge werden oftmals über die Telefonrechnung abgerechnet. Häufig setzen sich die Angerufenen mit ihrem Telekommunikationsanbieter in Verbindung, um die dubiose Rechnungsposition zu klären. Diese verweisen dann im Regelfall an den sogenannten Drittanbieter, oftmals mit Sitz im Ausland. Der Ärger ist dann vorprogrammiert.

Daher geben wir folgende Tipps:

  • Gehen Sie auf solche Anrufe nicht ein.
  • Sagen Sie keinesfalls ein deutliches „Ja“. Es ist in der heutigen Zeit und mit der Erkenntnis, dass es sich um einen Betrug handeln könnte, nicht unhöflich, ein solches Telefonat einfach durch Auflegen zu beenden.
  • Eine sogenannte „Drittanbietersperre“ beim Telekommunikationsanbieter (Mobilfunk und Festnetz) kann eingerichtet werden und würde die beschriebene Masche nicht möglich machen, da Drittanbieter nicht einfach über die Telefonrechnung ohne das Wissen der Anschlussinhaber abrechnen können.

Quelle: Polizeipräsidium Koblenz

-Mimikama unterstützen-