Die Zahl der Schadprogramme, die weltweit im Umlauf sind, liegt bei 800 Millionen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 200 Millionen mehr.
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Jahresvorsätze 2019 für die IT-Sicherheit!

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Eine Information des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik: Zum Jahresbeginn nehmen sich viele Menschen gute Vorsätze vor. Diese klingen dann oft sehr ähnlich: weniger Schokolade, häufiger Sport oder mehr Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen. Doch wie wäre es, sich einmal mehr Zeit für die IT-Sicherheit zu nehmen?

Klingt schwierig? Ist es aber nicht. Anhand von fünf ausgewählten Themen aus dem Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigen wir Ihnen, wie Sie sich vor Cyber-Risiken schützen können.

Tipp 1: Zeit nehmen für den 3-Sekunden E-Mail-Check

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Die Zahl der Schadprogramme, die weltweit im Umlauf sind, liegt bei 800 Millionen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 200 Millionen mehr. Auch die Zahl der täglich neu entdeckten Schadprogramm-Varianten ist um fast 40 Prozent auf insgesamt 390.000 gestiegen.

Schadprogramme sind Werkzeuge von Cyber-Kriminellen, um Daten zu klauen, zu betrügen oder zu erpressen. Infiziert werden können Rechner, Laptops, Smartphones, sogar vernetzte Heimgeräte wie der Router oder der SmartTV. Infektionsweg Nummer eins waren laut dem BSI-Lagebericht 2018 per E-Mail verschickte Links, die auf eine Schadsoftware geführt haben. Damit ist die Bedrohungslage durch Schadprogramme für den Privatanwender und die Privatanwenderin weiterhin hoch.

Tipp von BSI für Bürger: Mit dem 3-Sekunden-E-Mail-Check können Sie Ihre Nachrichten überprüfen. Generell empfiehlt sich ein aufmerksames Lesen von Inhalten und Benachrichtigungen, die Sie elektronisch erhalten. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge oder Links, wenn Ihnen die E-Mail irgendwie seltsam erscheint, da diese möglicherweise Schadsoftware enthält. Es kann sich auch um eine gefälschte Nachricht im Namen eines Unternehmens oder eines Bekannten handeln. Deswegen fragen Sie im Zweifel persönlich nach, ob eine E-Mail geschickt wurde. Installieren Sie zudem eine Antivirensoftware und aktualisieren Sie diese regelmäßig.

Tipp 2: Spam-E-Mails direkt löschen!

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Etwas mehr als die Hälfte der im Berichtszeitraum registrierten Spam-Mails drehte sich um das Thema Partnervermittlung. Nicht jede dieser Massen-E-Mail ist unbedingt gefährlich, aber hinter einigen stecken Betrugsversuche wie Phishing oder sie beinhalten Schadsoftware. Deswegen ist bei Spam besondere Vorsicht geboten.

Tipp von BSI für Bürger: Für Spam-Mails gilt: Auf keinen Fall antworten, auf keinen Fall einem Link folgen und auf keinen Fall einen Dateianhang öffnen. Am besten löschen Sie die Mail direkt. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die E-Mail doch echt ist, wenden Sie einfach Tipp 1 an.

Quelle: BSI

Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes

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